Gedankenhygiene – einfache Definition
Gedankenhygiene – einfache Definition

Gedankenhygiene – einfache Definition

Was ist Gedankenhygiene?

Gedankenhygiene als Konzept ist der Versuch, überwiegend „gute Gedanken“ zu denken. Gedankenhygiene als Zustand ist das erreichte Ziel: ein von lästigen Gedanken weitgehend freier Kopf. 

Warum gibt es das Konzept Gedankenhygiene?

Das Konzept gibt es aus Gründen des Wohlbefindens. Wer ständig störende und nervende Gedanken in sich trägt, hat keinen schönen Alltag. Das Prinzip der Gedankenhygiene bezeichnet ein bewusstes und kontinuierliches Arbeiten an den Gedanken. Deshalb kann man es sich auch wie „Reinemachen im Kopf“ vorstellen.

Die Idee ist es, nur hilfreiche und brauchbare Gedanken zu denken: kein einfacher Plan, solange Kampf gegen bestimmte Gedanken im Spiel ist.

Kann man Gedanken bekämpfen?

Nein, man kann Gedanken nicht bekämpfen. Der Kampf gegen etwas erhöht die Aufmerksamkeit auf den Gegner, wer oder was auch immer der Gegner ist. Deshalb ist es weit besser, zu negativen und destruktiven Gedanken eine Distanz aufzubauen – und sie in der Entfernung einfach weiterlaufen zu lassen.

Wem nützt Gedankenhygiene?

Gedankenhygiene ist für Menschen von Nutzen, die sich ihren Gedanken und Emotionen nicht mehr hilflos ausgeliefert fühlen, sondern sie steuern wollen. Sie ist besonders vorteilhaft für Personen, die unter Stress stehen, negative Gedankenmuster aufweisen oder ihre mentale Gesundheit verbessern möchten. Auch für Menschen mit psychischen Herausforderungen wie Depressionen, Angststörungen und anderen psychischen Störungen ist Gedankenhygiene ein erstrebenswerter Zustand.

Wie kann Gedankenhygiene hergestellt werden?

  • Training positiven Denkens
  • Nutzung positiver Affirmationen
  • Beachtung der Informationshygiene
  • Anwendung mentaler Techniken
  • Das Prinzip der Gedankenwohnung

Sind Gedankenhygiene und Psychohygiene dasselbe?

Nein, Gedankenhygiene und Psychohygiene sind nicht dasselbe, auch wenn sie thematisch verwandt sind. Beide zielen zwar auf das Wohlbefinden ab, doch Psychohygiene umfasst einen noch weiteren Bereich.

  • Gedankenhygiene bezieht sich spezifisch auf die Praktiken und Techniken, die dazu dienen, die Gedanken sauber und positiv zu halten. Es geht darum, negative oder schädliche Gedanken zu erkennen und sich auf positive und konstruktive Gedanken zu konzentrieren.
  • Psychohygiene hingegen ist ein breiterer Begriff, der sich auf die Pflege der psychischen Gesundheit bezieht. Es umfasst eine Vielzahl von Praktiken und Gewohnheiten, die dazu dienen, die psychische Gesundheit zu erhalten und zu fördern. Zur Psychohygiene zählen auch ausreichender Schlaf, regelmäßige Bewegung, gesunde Ernährung, soziale Interaktion und andere Aspekte eines gesunden Lebensstils.

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Johannes Faupel
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