Zu viele Gedanken auf einmal?
Die Gedankenwohnung gibt jedem Gedanken seinen Raum. Kein Verdrängen. Kein Meditieren. Nur Räume.
E-Book kaufen — €9,70Das Problem
In ein volles Parkhaus kann man nicht einfahren
Wenn siebenunddreißig Gedanken gleichzeitig Einlass verlangen, ist der Aufmerksamkeitsraum voll. Das ist kein Willensproblem. Das ist ein Platzproblem.
Die Gedanken sind wie ungeduldige Kinder: Jeder will sofort etwas. Keiner ist bereit zu warten. Und je stärker man versucht, die Masse zurückzudrängen, desto lauter wird sie.
Man kann keine Gedanken befehlen. Man kann ihnen aber Räume geben.
Das ist die Grundidee der Exzentration: erst auslagern, dann konzentrieren.
So funktioniert es
Drei Schritte, und der Kopf ist frei
Man baut sich in Gedanken eine Wohnung. Jedem Gedankentyp gibt man einen Raum. Dann lädt man die Gedanken ein — und kehrt zum Aufmerksamkeitszentrum zurück.
Räume einrichten
Für verschiedene Gedankentypen eigene, benannte Räume in einer inneren Wohnung anlegen.
Gedanken einladen
Wenn ein Gedanke auftaucht: „Ich sehe dich. Du kommst in den Warteraum. Ich komme später." Und dann wirklich hingehen.
Aufmerksamkeitszentrum ist frei
Das Zentrum ist nicht mehr überfüllt. Man kann sich wirklich um das kümmern, was jetzt dran ist.
Die Räume
Jeder Gedanke bekommt seinen Platz
Die Gedankenwohnung hat fünfzehn Räume. Jeder hat eine Funktion. Man muss nicht alle benutzen — aber zu wissen, dass es sie gibt, verändert den Umgang mit dem, was im Kopf auftaucht.
Aufmerksamkeitszentrum
Das Hauptzimmer. Hier ist Raum für genau ein Thema. Das, womit man sich gerade wirklich beschäftigt.
Warteraum
Für Gedanken, die wichtig sind — aber nicht jetzt. Trocken, übersichtlich, zuverlässig.
Werkraum
Für Gedanken, die noch nicht fertig gedacht sind. Die Intuition arbeitet hier weiter, während man anderes tut.
Rumpelkammer
Für die aufdringlichen, absurden, erschreckenden Gedanken. Sie dürfen hier sein. Sie müssen nicht verschwinden.
Provokationsraum
Für geladene Gedanken, die Schaden anrichten würden, wenn sie einfach herumlögen. Gesichert, nicht verdrängt.
Balkon
Über allen Räumen. Von hier aus sieht man die ganze Wohnung, ohne in einem Zimmer zu stecken.
Festsaal
Das leichteste Zimmer. Für Dankbarkeit, für Freude, für das, was einfach gut ist. Es lohnt sich, ihn aufzusuchen.
Bad
Wo vernachlässigte Gedanken Pflege bekommen. Kein Betrieb — nur stille Aufmerksamkeit.
… und sieben weitere
Galerie, Museum, Wertstoffraum, Überraschungsraum, Rückzugsraum, Sicherungskasten, Flur.
Für wen ist es
Wenn der Kopf voller ist als der Tag lang
Das Konzept ist in der therapeutischen Praxis entstanden. Es eignet sich besonders für Menschen, die
- zu viele Gedanken gleichzeitig haben und keinen Faden halten können (oft bei ADHS),
- aufdringliche oder störende Gedanken kennen, die sich nicht wegjagen lassen,
- in Grübelschleifen feststecken und nicht herausfinden,
- sich auf Prüfungen, Präsentationen oder schwierige Gespräche vorbereiten,
- meditiert haben und festgestellt haben, dass es für sie nicht passt.
Gedankenwohnung ist keine Therapie. Es ist ein Selbsthilfekonzept, das therapeutische Arbeit ergänzen kann. Wenn professionelle Hilfe gebraucht wird: bitte in Anspruch nehmen.
Fachstimmen
Was andere dazu sagen
„Herrlich, Ihre Ausführungen zur Gedankenwohnung. Passt ausgezeichnet zu ADHS, für den Überblick, aber auf eine greifbare Art, in der man sich zurechtfinden kann."
„Dieses kleine Buch kann Menschen, die mit aufdringlichen Gedanken zu tun haben, eine rasche Erleichterung sein. Ich schätze die Einfachheit, mit der hier eine wesentliche Funktion des Gehirns nutzbar wird. Es geht um die Umfokussierung."
Der Autor
Johannes Faupel
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Gedankenwohnung
Ein Gedankenspiel und eine Einladung zum Dachausbau
€9,70
Kaufabschluss
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