Gedanken, Synapsen, Gehirnzellen

Wie wirken Gedanken?

Je nachdem, welchen Inhalt unsere Gedanken haben, wirken sie konstruktiv und zielorientiert – oder destruktiv und zögerlich. Die meisten Menschen unterschätzen den Einfluss von Gedanken auf unsere Gefühle und unser Verhalten. Gedanken verändern auch die Gehirnchemie.

Wie wirken zuversichtliche Gedanken?

Wenn wir zuversichtliche und aufmunternde Gedanken denken, lösen sie in uns positive Gefühle aus. Unser Gehirn ist darauf konditioniert, Freude zu suchen und Schmerz zu vermeiden. Wenn wir also positive Gedanken denken, setzt unser Körper Wohlfühlhormone wie Dopamin frei. Das hebt unsere Stimmung und hält uns motiviert. Es steigert auch unsere Produktivität und hilft uns, uns auf eine Aufgabe zu konzentrieren.

Wie wirken negative Gedanken?

Negative Gedanken können genauso mächtig sein, aber anstatt uns aufzurichten, ziehen sie uns herunter. Wenn wir zweifelhafte und entmutigende Gedanken haben, schüttet unser Gehirn die Stresshormone Cortisol und Adrenalin aus, die uns ängstlich oder depressiv machen. Diese Art des Denkens kann zu einer verminderten Motivation und zu Niedergeschlagenheit führen.

Warum wissen so wenige Menschen von der Wirkung von Gedanken?

Die einfache Antwort: Wenige Menschen wissen etwas von der Wirkung von Gedanken, weil wir das weder in der Schule noch in der Berufsausbildung lernen.

Obwohl Gedanken einen erheblichen Einfluss auf unser Leben und Erleben haben, sind sich viele Menschen dieses Phänomens gar nicht bewusst.

Wenn wir uns unsere Stimmung oder Laune erklären wollen, konzentrieren wir uns oft auf äußere Faktoren als Ursachen für Gefühle: zum Beispiel unsere aktuelle Situation oder das Verhalten anderer Menschen. Es sind jedoch zum größten Teil unsere Gedanken und unsere eigenen Bewertungen als Beobachter, die unsere Emotionen steuern.

Wenn wir lernen, unsere Gedanken zu erkennen und zu steuern, haben wir mehr Gestaltungsmöglichkeiten bei unseren Gefühlen.

 

Was können Gedanken bewirken? Zusammenfassung

Gehen wir es einmal der Reihe nach durch:

  • Ein Gedanke an erwartetes Scheitern kann sich negativ auf den gesamten Organismus auswirken.
  • Der Gedanke an eine erfolgreiche Unternehmung bringt das Immunsystem und den Stoffwechsel auf Vordermann
  • Und nicht nur das. Gedanken wirken sich nicht allein auf den Körper aus, sondern auch auf die Stimmung
  • Gedanken bringen Gedanken zur Welt: mit der Zeit werden es immer mehr, und zwar in der Regel von der gleichen Sorte: Gedanken über das Gelingen werden weitere günstige Vorstellungen zur Welt bringen.

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