Was sind Gedanken?

Was sind Gedanken?

Gedanken können in vielen Formen auftreten.

Positive Gedanken:

  • Einfälle
  • Erkenntnisse
  • Eingebungen
  • Inspirationen
  • Ideen
  • Schlussfolgerungen

Als negativ erlebte Formen von Gedanken

  • Sorgen
  • Zweifel
  • Grübeln
  • Kopfzerbrechen
  • Schlussfolgerungen

Warum steht Schlussfolgerungen zweimal da, bei den positiven und den negativen Gedankenformen?

  • Nun, es kann sich positiv und angenehm auswirken, wenn ich mir denke: „Morgen ist Samstag, da plane ich ein Treffen mit Freunden. Ich schlussfolgere, es wird schön.“ Hier wird also der Gedanke antizipiert (vorweggenommen), dass sich mit den Freunden angenehme Erlebnisse verbinden.
  • Und jetzt die negative Variante. Jemand denkt sich: „Bald ist der 10. Des Monats, und da kommt immer der Chef ins Büro und will die Berichte der letzten Wochen sehen. Ich gehe davon aus, er wird unangenehme Fragen stellen.“ Die zweite Schlussfolgerung lässt die Überlegung kaum zu, der Chef könnte kommen und eine Gehaltserhöhung verkünden.

 

Gedanken abschalten vor dem Einschlafen

Es wäre so schön, wenn man sich selbst einfach sagen könnte: Gedanken abschalten – einschlafen! Keine Sorgen mehr machen. Negative Gedanken einfach für eine Nacht vergessen …

Leider hat dieser Umgang mit den eigenen Gedanken einen kleinen Schönheitsfehler.

Gedanken lassen sich nicht abschalten

Schließlich sind Sie ein Mensch und kein Automat. Und Ihre Gedanken sind kein Radio, das mit elektrischem Strom läuft. Also auf Knopfdruck abschalten kann man weder das Gehirn noch das Nachdenken über die Dinge, die uns nun mal beschäftigen.

 

Sind solche Gedanken hilfreich, bringen sie mich weiter?

Wahrscheinlich nicht.

Mit dem Gedanken vertraut machen

Wenn Sie sich mit dem Gedanken vertraut machen, dass der Gedanke von alleine wiederkommt, dann ist der Umgang mit dem Denken schon einfacher.

Warum?

Es ist recht einfach: Wenn ich weiß, dass ich etwas nicht vertreiben kann, spare ich Zeit. Ich brauche keine Energie mehr zu verschwenden, um gegen Gedachtes anzukämpfen. Ich kann mich gleich darauf einlassen, Gedanken zu integrieren.

 

Über die allmähliche Verfertigung der Gedanken beim Reden hinaus

Heinrich von Kleist schrieb im Aufsatz „Über die allmähliche Verfertigung der Gedanken beim Reden“ von den Gedanken, die im Gespräch entstehen, sich herausformen aus den gesprochenen Worten.

 

Was ist damit gemeint?

Ein Wort gibt oft das andere – und so ist es auch beim gedachten Wort. In unseren Bedenken drehen wir uns häufig im Kreis. Weil ein Einwand Hand in Hand mit dem nächsten Einwand geht. Wir finden keinen Weg aus dem Gedankenkarussell. Insofern ist es schon einmal eine gute Idee, das Prinzip der allmählichen Verfertigung der Gedanken auch beim Denken und beim Verändern von Gedanken zu nutzen. “

  • Wenn Sie sich beim Denken beobachten, können Sie damit beginnen, weiterzudenken
  • Ein Gedanke kommt meistens von alleine wieder