Innerer Monolog: ein literarisches Stilmittel

Der Innere Monolog ist ursprünglich ein Stilmittel in der Literatur. Die Erzähltechnik des inneren Monologs zeigt den Lesern die Gedanken einer Romanfigur. Der Autor eines Buches lässt den Leser an den Gedankengängen der Hauptfigur teilnehmen.

Innerer Monolog: auch ein wirksames Werkzeug zur Verbesserung des Lebens

Die Technik des inneren Monologs lässt sich auch gut für Veränderungen von Gedanken, Handlungen und Gefühlen einsetzen.

Innerer Monolog – unklare Gedanken

Innerer Monolog – unklare Gedanken

Innere Monologe gibt es nicht nur in Büchern, sondern in allen Menschen

Beim Aufwachen, in der Straßenbahn, im Aufzug, beim Essen: Wenn wir nicht gerade in ein Gespräch vertieft sind, verfällt das Gehirn auf die attraktivsten Gedanken.

Attraktiv ist hier nicht nur im Sinne von schön oder erstrebenswert gemeint.

Das Wort attraktiv kommt von lat. attrahere = anziehen. Auch negative Themen ziehen die Aufmerksamkeit an. Zu solchen Themen kann ein Termin zählen, vor dem man sich aus wichtigen Gründen drückt. Auch ungeklärte Situationen, Streit, Forderungen usw. können zu lange andauernden inneren Monologen führen.

Negative gedankliche Dialoge können negativ wirken

Beispiel für denen inneren Monolog: „Wenn ich die Personaler bei der neuen Firma nicht überzeuge, was mache ich dann nur?“

Wenn sich ein Thema erst einmal festgesetzt hat, stärkt es sich durch Wiederholung.

Wiederholung stärkt den Monolog

Die Themen des inneren Monologs wiederholen sich. Sie reproduzieren Gedanken, die wiederum den inneren Dialog intensivieren. Irgendwann hängt der Mensch – als wäre er gefangen – in einem negativen Dialog fest.

Wenn Sie sich klarmachen, welcher Monolog da in Ihnen läuft, können Sie ihn entschärfen

Da innere Monologe meistens unbewusst ablaufen – man gewöhnt sich daran, können wir sie durch Bewusstmachung verändern.

  • Nehmen wir noch einmal den Beispielsatz von eben.
  • Da stellte sich ein Mensch die Frage, wie sein Leben weitergehen solle, wenn er eine Arbeitsstelle nicht bekommen würde.
  • An dieser Stelle empfiehlt es sich, fest davon auszugehen, dass das Job-Interview erfolgreich laufen wird.
  • Für den Fall, dass es mit der Stelle nichts werden sollte – dann wird danach neu nachgedacht.
  • Schon im Vorfeld der Bewerbung können Sie sich für den Fall des weniger erfreulichen Ausgang des Gespräches eine neue Option überlegen.
  • Hilfreich ist hier das Konzept der Gedankenwohnung. In diesem Ansatz können Sie sich einen erdachten Werkraum einrichten.

In dem Werkraum der Gedankenwohnung lassen sich alle ungelösten Probleme und unerledigten Aufgaben ablegen: im Vertrauen darauf, dass die eigene innere Weisheit Lösungsansätze entwickeln und rechtzeitig liefern wird.

So kommen Sie durch die Erzählperspektive in die Metaperspektive

Bei belastenden Abläufen ist es eine der ersten und stärksten Veränderungen, sich in einer Metaperspektive (Beobachterposition) zu bringen.

  • Was denke ich die ganze Zeit?
  • Wie wirkt sich das aus?

Nehmen Sie die Erzählperspektive ein.

Beschreiben Sie sich selbst, wie ein Buchautor Sie beschreiben würde:

„Ich dachte die ganze Zeit, es würde mein Leben davon abhängen, diesen Arbeitsvertrag zu bekommen. Mein innerer Monolog sah so aus, dass ich nur die negativen Szenarien durchspielte. Jetzt weiß ich, dass ich mir eine andere Geschichte erzählen sollte.“

Sie sind Ihr eigener Erzähler. Machen Sie sich das bewusst.

Wie Sie den Tag erleben und was Sie am Tag erleben, das ist zu weiten Teilen eine Folge dessen, was Sie sich die Zeit über erzählen.

Machen Sie sich bewusst, dass jeder innere Monolog zu inneren wie äußeren Folgen führt.

Sie können sich entscheiden, welchen Monolog Sie beginnen und fortführen wollen.

Für wen und wann ist dieser Text hilfreich? Sie denken unwillkürlich immer wieder dieselben Gedanken und wollen und aus der Denkschleife aussteigen.

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Johannes Faupel
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