Was ist Therapieresistenz in der Psychotherapie?

Therapieresistenz in der Psychotherapie bezieht sich auf den Patienten oder seine Erkrankung. Das Wort sagt nichts über den Therapeuten oder die Therapie aus. Auf dieser Seite finden Sie einige Fragen, die zum Nachdenken und Umdenken anregen könnten.

Beachten Sie bitte: Die Behandlung ernsthafter psychischer Erkrankungen liegt in der Verantwortung von zugelassenen Psychotherapeuten bzw. entsprechend qualifizierten Ärzten. Dieser Text kann allenfalls als Denkanstoß genutzt werden. Er ist nicht dafür gedacht, eine erforderliche Behandlung zu ersetzen. 

Was bedeutet das Wort „Resistenz“ in Therapien allgemein? 

Etymologischer Hintergrund: Resistenz (von lat. resistere, widersetzen) ist Widerstand gegen einen Einfluss gegen eine Intervention. Spricht man von einer Antibiotikaresistenz, bleibt eine bakterielle Entzündung trotz Behandlung bestehen.

Bei einer Psychotherapie steht Therapieresistenz ebenfalls für Widerstand. 

Aus Sicht des Therapeuten könnte der Patient nicht zur Therapie passen.

Es gibt auch die umgekehrte Sichtweise: Die therapeutische Intervention passt nicht zum Patienten bzw. nicht zu seinem Thema oder Problem. Über diesen 

Wie lässt sich Therapieresistenz in der Psychotherapie vermeiden?

Vermeiden lässt sich Therapieresistenz in der Psychotherapie durch Empathie, Flexibilität und Kreativität in der Gesprächsführung. Durch den Verzicht auf die Fortsetzung nicht funktionierender Therapieversuche und den Einsatz anderer, experimenteller Herangehensweisen erhöht sich die Wahrscheinlichkeit auf einen Behandlungserfolg.

Welche Arten der psychotherapeutischen Therapieresistenz werden häufig gesucht?

Grundsätzlich kann jede Psychotherapie an einem bestimmten Punkt stocken oder sogar scheitern. Häufig ist das der Fall, wenn der Patient den Nutzen oder den Zusammenhang einer Intervention nicht erkennen kann. Zu manchen Störungsbildern innerhalb der Psychotherapie suchen Patienten auffällig oft im Internet nach Therapieresistenz.´

Gibt es Therapieresistenz bei Depressionen?

Ja, es gibt Therapieresistenz bei Depressionen. Wenn eine depressive Phase nicht auf Behandlungsmethoden wie Medikamente oder Psychotherapie anspricht, kann eine Resistenz vorliegen.

Eine andere Theorie zur Unwirksamkeit einer Depressionstherapie kann sein: Es kann gewichtige Gründe geben, zunächst bei dem Verhalten oder Lebenswandel zu bleiben, in dem die Die medizinische Fachsprache nennt dies auch eine behandlungsresistente Depression. Therapieresistenz kann in unterschiedlichem Ausmaß auftreten und ist häufiger bei Personen zu beobachten, die an einer schweren oder chronischen Depression leiden. Ebenso kann sie bei Personen, die mehrere depressive Episoden erlebt haben, stärker ausgeprägt sein. Zusätzlich kann eine Co-Morbidität mit anderen psychischen Störungen, wie Angststörungen oder Persönlichkeitsstörungen, die Behandlungsresistenz erhöhen. Auch genetische Faktoren und das Vorhandensein bestimmter somatischer Erkrankungen können die Wirksamkeit der Depressionsbehandlung beeinträchtigen und zur Therapieresistenz beitragen.

Welche Alternativen gibt es bei Therapieresistenz in der Psychotherapie?

Alternativen bei psychotherapeutische Therapieresistenz können alle Arten von Interventionstechniken, Gedanken, Handlungsänderungen oder auch Büchern sein.

Welche gibt es bei Therapieresistenz in der Psychotherapie?

Alternativen bei psychotherapeutischer Therapieresistenz können alle Arten von Gedanken, Handlungsänderungen oder auch Büchern sein.

Können Selbsthilfebücher bei Therapieresistenz in der Psychotherapie helfen?

Ja, Selbsthilfebücher können wertvolle Denkanstöße für Klienten und auch Psychotherapeuten sein.

 

bezieht sich auf Situationen, in denen ein Patient trotz angemessener Behandlung keine signifikante Verbesserung oder Erholung von seinen psychischen Beschwerden zeigt. Dies kann an mehreren Faktoren liegen, einschließlich der Art der psychischen Störung, der spezifischen Merkmale des Patienten, wie z.B. seine Genetik, seine Lebensgeschichte oder seine aktuelle Lebensumstände, oder es kann an der spezifischen Art der Therapie liegen, die angewandt wird. Es ist wichtig, daran zu denken, dass Therapieresistenz kein endgültiger Zustand ist. Sie ist vielmehr ein Anzeichen dafür, dass der derzeitige therapeutische Ansatz möglicherweise angepasst oder geändert werden muss, um den spezifischen Bedürfnissen und Umständen des Patienten besser gerecht zu werden.

 

Johannes Faupel
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