Mit welchen Konzentrationsübungen kann man den eigenen Fokus steigern?

Der einfachste Weg, die Konzentration zu steigern: Den Kopf von allem freimachen, was das stört, worauf man sich konzentrieren will.

Und wie geht das? Wie bekommen Sie den Kopf frei?

Es liest sich einfach und ist einfach. Menschen mit Konzentrationsschwächen können ihre Aufmerksamkeitsfokussierung auf ein zentrales Thema in zwei einfachen Schritten erreichen:

  1. Allen Gedanken Räume geben, in denen sie sein können, bis für sie Zeit ist
  2. Sich vergegenwärtigen, dass alle anderen Gedanken gut aufgehoben sind, während ich mich auf eine bestimmte Sache konzentriere.

Wie es im Detail funktioniert, steht im Buch Gedankenwohnung. Verzichten Sie auf jeden Fall darauf, mit aller Macht die Sammlung auf ein Thema herstellen zu wollen und alles andere auszublenden.

Was stört eigentlich die Konzentration?

Um Konzentration lernen zu können, sehen wir uns zuerst an, was das Konzentriertsein stören kann. Die einen sagen Ablenkung. Ich sage Hinlenkung. Damit wir uns überhaupt ablenken können, braucht es erst einmal etwas, wohin sich unsere Aufmerksamkeit orientieren kann.

Konzentrationssteigerung durch das Ausblenden von störenden Gedanken

Wie verbessere ich die Konzentrationsfähigkeit?

Wir steigern die Konzentration dadurch optimal, dass wir bewusst und ablenkungsfrei einer Sache nachgehen. Das ist der Kunstgriff, um den es hier in diesem Beitrag geht.

Einfacher gesagt als getan?

Wie funktioniert die Steigerung der Konzentration?

Die Steigerung der Konzentration gelingt, indem wir lernen, störende Gedanken draußen zu lassen, ihnen wenig bis keine Beachtung zu schenken.

Schon mal versucht? Mit Anstrengung geht das nicht.

Wie können wir Gedanken ausblenden? Ein kleiner Trick hilft

Gedanken ausblenden – wie geht das?

Gedanken, die unsere Konzentration bisher geschwächt hatten, können wir nicht mit Druck zur Seite schaffen. Optimal gelingt das Ausblenden durch die Entwicklung von Freiraum in den Gedanken. Mit anderen Worten: Wir brauchen Gedankenfreiräume.

Über den Gedanken an die Freiräume kommen wir der Sache schon etwas näher.

Lesen Sie hier bei ZEIT Online: Unsere Vorstellung von Aufmerksamkeit ist eine große Illusion

Konzentrationsfähigkeit ist ein Lernprozess, eine Gewöhnungssache und ein emotionales Thema. Konzentration fördern Sie also durch ein bisschen Übung.

Wie kann ich mehr Konzentrationsfähigkeit lernen?

Lernen kann ich die Fähigkeit zum Konzentrieren durch das Üben. Wie beim Erlernen eines Handwerks oder einer anderen Fähigkeit übe ich die Konzentration durch bewusstes Hinwenden zu den wesentlichen Punkten.

Und wer entscheidet, was gerade wesentlich ist?

Der Mensch entscheidet, worauf es ihm in einem bestimmten Moment ankommt. Alle anderen Themen und Gedanken, die gerade nicht mit dem Gegenstand der Konzentration in Verbindung stehen, sind an einem sicheren Ort. Dort können sie warten, bis sie an der Reihe sind.

Anders als bei den Versuchen, störende Gedanken zu verdrängen oder zu stoppen (was kaum funktionieren dürfte), ist hier der Lernprozess, das Lernen am Modell im Mittelpunkt.

Konzentrieren lernen durch Gewöhnung. Sammlung auf ein Thema wird zur guten Angewohnheit

In dem Buch Gedankenwohnung finden Sie mehrere Situationen, in denen Sie sich daran gewöhnen können, sich besser zu konzentrieren. Durch die ständige Wiederholung von Bildern, in denen Gedanken in diese oder jene Zimmer gebracht werden, steigt die Fähigkeit zur inneren Sammlung.

Konzentration mit Emotion

Konzentration hat auch emotionale Aspekte. Das Gefühl, sich voll und ganz auf etwas einzulassen, in einen echten Flow zu kommen, kann eine tiefe Zufriedenheit auslösen.

Die Souveränität im Umgang mit Gedanken ist somit auch ein emotionales Ergeignis. Gedanken in Form einer Gedankenwohnung, in der wir den Gedanken einen Aufenthaltsraum geben.

Ein Umstand, der einen richtig überlegen und auch glücklich machen kann.

Stellen Sie sich vor – was auch immer gerade noch zusätzlich an Pflichten und Terminen anliegt – und Sie sind voll konzentriert auf das gerade aktuelle Thema.

Konzentration mit einem bewährten Trick steigern. Es geht um ein Bild, das schnell helfen kann.

Für scharfe Konzentration ist es nötig, unscharfe Gedanken an einen Platz zu bringen, wo sie die Konzentration nicht stören

Jetzt kommen wir zu dem kleinen Trick.

Stellen Sie sich vor, Sie würden ganz bewusst mit den Gedanken umgehen, die Sie bisher an der Konzentration gehindert hatten.

Wie das gehen soll, fragen Sie sich? Gedanken bewusst weniger wichtig werden lassen?

Nun, die Idee dazu kam vor einigen Jahren, als ein kleines Buch am Entstehen war. In diesem Buch wurde die Geschichte von den Gedanken erzählt. Die für einen Augenblick viel zu vielen Ideen und Geistesblitze, die uns in den Sinn kommen. Und die so lange wiederkommen und sich aufdrängen, bis sie ihren Platz haben.

So können wir ablenkungsfrei zur Konzentration finden und doch unsere Gedanken beibehalten. Aber eben an einem Ort, wo sie wirken „dürfen“, ohne uns zu stören.

 
 

Die Konzentrationsfähigkeit steigt, wenn Sie immer wieder üben, Ihre Aufmerksamkeit zu fokussieren. Die folgenden Übungen können dazu beitragen, Ihre Konzentrationsfähigkeit zu verbessern.

1. Suchen Sie sich zunächst einen ruhigen Ort, an dem Sie sitzen oder liegen.

2. Schließen Sie die Augen und atmen Sie einige Male tief durch, damit sich Ihr Körper entspannen kann.

3. Sobald Sie sich entspannt fühlen, stellen Sie sich eine friedliche Szene in Ihrem Kopf vor, wie zum Beispiel einen Wasserfall oder eine Blumenwiese.

4. Konzentrieren Sie sich auf die Details der Szene, z. B. auf das Rauschen des Wassers oder die Farbe der Blumen.

5. Lassen Sie sich ein paar Minuten lang von der Szene einfangen.

6. Wenn Sie fertig sind, öffnen Sie langsam die Augen und nehmen einige tiefe Atemzüge, bevor er aufsteht.

7. Führen Sie diese Übung jeden Tag ein paar Minuten lang aus, um Ihre Konzentrationsfähigkeit zu verbessern.

8. Mit dem Prinzip der Gedankenwohnung kann es Ihnen in kürzester Zeit gelingen, Ihre Konzentrationsfähigkeit zu verbessern: weil hier das Prinzip der Exzentration zur Anwendung kommt.

Liste mit klassischen, typischen Konzentrationsübungen und mit kurzer Erklärung

 

1. Ohrenmassage

Ohr-Massage: Die Person massiert ihre eigenen Ohren oder die einer anderen Person. Es heißt, dass diese Übung das gesamte Nervensystem stimuliert und die Konzentration fördert

2. Buchstabenraster

Ein Buchstabenraster wird auf ein Stück Papier gezeichnet, mit einem Gitter aus Quadraten. Der Teilnehmer muss aus einer vorgegebenen Liste von Buchstaben so viele Wörter wie möglich in der kürzestmöglichen Zeit finden

3. Körperreise

Die Person stellt sich vor, dass sie durch ihren eigenen Körper reist und verschiedene Organe und Systeme besucht. Diese Übung soll den Kreislauf anregen und die Konzentration fördern

4. Herumkritzeln

Die Person zeichnet mit einem Bleistift Kreise, Spiralen oder andere Formen auf ein Blatt Papier. Dies sollte schnell und ohne den Bleistift vom Papier zu nehmen geschehen

5. Reimspiel

Die Person nennt einen Gegenstand oder eine Kategorie und die nächste Person muss dann einen anderen Gegenstand oder eine andere Kategorie nennen, die sich darauf reimt. Zum Beispielwenn die erste Person „Katze“ sagt, könnte die zweite Person „Hut“ sagen

6. Freie Assoziation

Die Person nennt einen Gegenstand oder ein Konzept und die nächste Person muss einen anderen Gegenstand oder ein Konzept nennen, der/das damit verbunden ist. Wenn die erste Person zum Beispiel „Auto“ sagt, könnte die zweite Person „Straße“ sagen

7. Entfernte Assoziationen

Die Person nennt einen Gegenstand oder ein Konzept und die nächste Person muss einen anderen Gegenstand oder ein Konzept nennen, das nur entfernt damit verbunden ist. Wenn die erste Person zum Beispiel „Auto“ sagt, könnte die zweite Person „Rad“ sagen

8. Objektschattentheater

Die Person wirft mit ihren Händen Schatten von verschiedenen Objekten auf eine Wand oder einer anderen Oberfläche. Diese Übung soll die Koordination und Konzentration fördern.

So einfach können Sie die Konzentration fördern: Freuen Sie sich darauf, wie gut das mit der Sammlung funktionieren wird

Finden Sie in diesem kleinen und dünnen Buch heraus, wie Sie sich beim Erreichen der Konzentration selbst helfen können. Es wird funktionieren. Das offene Geheimnis: Es geht nicht darum, sich abzulenken, sondern die Aufmerksamkeit auf etwas hinzulenken.

Unterschiedliche Gedanken an verschiedenen Orten vor sich hin denken lassen

In „Gedankenwohnung“ lernen Sie, wie Sie die bisher störenden Gedanken dabei beobachten, wie diese sich an einem für sie bestimmten Ort in der Wahrnehmung selbst denken. Während Sie den Kopf frei haben für das, worauf Sie sich gerade konzentrieren wollen.

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Gedankenwohnung – das E-Book

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Johannes Faupel
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