Loslassen lernen. Wie auch Sie Dinge und Gedanken in einfachen Schritten gehen lassen können

Sie wollen das Loslassen lernen? Sie fragen sich, warum Sie sich bisher von Ballast schlecht trennen konnten? Sie suchen eine Antwort auf die Frage, weshalb Sie an der Vergangenheit festgehalten haben – und vor allem: wie Sie davon loskommen?

Loslassen ist für viele Menschen aus verständlichen Gründen nicht einfach. Denn Verbindungen zu Menschen und Dingen sind oft mit starken Emotionen verbunden. Erinnerungen, Verpflichtungen, Loyalität: loszulassen kann sich als Herausforderung darstellen.

Gedankenwohnung – das E-Book

„Gedankenwohnung“ gibt es gedruckt und als E-Book

Doch es gibt durchaus einen Schlüssel zur gesunden Distanz.

Ich stelle Ihnen hier ein kleines Selbsthilfebuch vor. Gedankenwohnung beschreibt eine Methode, wie Sie Ihre Gedanken und Gefühle sortieren und dann loslassen, was Ihnen nicht guttut.

 

Loslassen

Loslassen beginnt mit einem Bild

Beginnen wir mit einem Satz von Christian Morgenstern, der schon zum Sprichwort geworden ist: Wir brauchen nicht so fortzuleben, wie wir gestern gelebt haben. Macht euch nun von dieser Anschauung los, und tausend Möglichkeiten laden uns zu neuem Leben ein.

Was heißt es, sich von der Idee zu lösen, alles müsste immer weitergehen wie bisher?

Die Idee des „Weiter so“ zählt zum Ballast. Loslassen lernen heißt daher: die Idee von der Zukunft verändern. Festklammern können wir uns nur an Dinge und Situationen, die in der Vergangenheit entstanden sind.

Alles, was neu ist und noch nicht erreicht, berühren wir noch nicht einmal.

Genau hier ist die Chance. Im Erstreben von Zukünftigem beginnt die Freiheit.

Unnötige Dinge und Situationen loslassen. So hat mein Lernprozess angefangen

Es war am 12. September 2012 mitten in einer Nacht. Ich wachte auf und fand keinen Schlaf mehr. In dieser Nacht entwickelte ich eine Methode zur Selbsthilfe. Diese hat seitdem vielen Menschen geholfen, das Loslassen zu lernen.

Es ist ein sehr einfacher Ansatz.

Was Sie hier lesen, sind daher keine Wörter, die Sie auch anderswo im Internet oder in Büchern lesen können.

Das Konzept der Gedankenwohnung ist einzigartig.

Gibt es überhaupt die beste Loslass-Methode?

Verständlicherweise suchen viele zum Thema Loslassen nach Tipps. Am besten wäre die eine, beste Methode des Loslassens.

Aber.

Für alle Personen und ihre Lebenssituationen gibt es natürlich kein Patentrezept. Und hier die gute Nachricht: Für jeden Menschen gibt es eigene Wege, mit Belastungen aus der Vergangenheit umzugehen.

Eine Strategie als besonders hilfreich erwiesen. Weil sie die individuellen Themen jedes Menschen in den Mittelpunkt stellt.

Sehr hilfreich: Bilder von den Dingen, Gedanken und Bindungen machen, mit denen Sie sich belasten

Warum ist es hilfreich, sich ein Bild von der Situationen zu machen, in denen wir bisher nicht loslassen konnten?

Gefühle und Gedanken tauchen oft unbewusst auf. Etwas in uns scheint uns dazu bringen, an Menschen festzuhalten.

  • Loyalität
  • Treue
  • Schuldgefühle
  • Verlustängste

Klarheit erleichtert den Abschied. Dazu zählt

Zu den einfachen Schritten des Loslassens zählt die Klarheit.

Lernen Sie zu verstehen, mit welchem Ziel Sie an Bindungen, Glaubenssätzen und Gegenständen festgehalten haben.

 

Gedanken und innere Bilder erkennen

In dem Selbsthilfebuch „Gedankenwohnung“ finden Sie zu einem Rundgang durch Ihre inneren Ansichten.

Sie können entdecken, welche Überzeugungen Sie zu bestimmtem Denkweisen verleitet hatten.

„Ich habe beim Loslassen kein gutes Gefühl“ – gibt es richtige Gefühle?

Meistens sind es Gefühle, die den Menschen am Loslassen hindern.

Gefühle sind immer schneller als Gedanken.

Emotionen sind schneller als der Verstand.

Und: falsche Gefühle gibt es nicht, denn Schmerzen, negative Erfahrungen und toxische Beziehungen lösen neuronale Reaktionen aus.

Wie Sie Distanz zu Ihren Gefühle finden können: Beobachten Sie Ihre inneren Bilder und Gefühle.

Beschreiben Sie sie.

Mehr ist es nicht.

Damit bauen Sie eine Distanz zu ihnen auf.

Wie können Sie endlich das Leben und die Lebensfreude finden?

Leben und Lebensfreude finden Sie, indem Sie sich klare Bilder davon machen.

  • Sobald ich überflüssige Gegenstände losgelassen haben werde, habe ich Raum in meiner Wohnung.
  • Wenn ich diese belastende Beziehung aufgelöst und mich von diesem Menschen verabschiedet habe, kann ich frei atmen.

Wie gelingen Ihnen neue Erfahrungen und Verbindungen mit Menschen und Dingen?

Neue Erfahrungen sind möglich, sobald Sie Ihre alten Erfahrungen und die eingefahrenen Gewohnheiten als alt erkannt und eingeordnet haben.

Neu wird es im Leben dann, wenn wir an Vergangenem nicht mehr festhalten, sondern es loszulassen bereit sind.

Aus der Perspektive der Gegenwart wird – mit dem Blick in die Zukunft – Neues sichtbar.

Wie können Sie zur Klarheit des Lebens finden?

Klarheit auch inmitten von vielen Dingen und Gedanken finden Sie so:

Entwickeln Sie eine Distanz.

  • Wenn Sie traurig sind, sagen Sie zu sich: Ich bin gerade traurig.
  • Wenn Sie Angst haben, sagen Sie zu sich: Was auch immer es ist, ich habe in diesem Moment ein Gefühl von Angst.

Wozu dient diese Übungen? Sie bauen damit eine Beobachterrolle auf.

Erinnerungen an Enttäuschungen und Schmerzen verändern

Das Gehirn speichert die Erinnerungen an Enttäuschungen und Schmerzen intensiv ab.

Warum?

Zum einen ist da der Selbstschutz.

Niemand will eine negative Erfahrung mehrfach machen. Wer will schon immer wieder in ähnliche Beziehungen und Situationen kommen? Deshalb ist das Gehirn gut darin,

Niemand will Schmerzen immer wieder

Es ist meistens keine bewusste Entscheidung, wenn wir an alten Gewohnheiten und negativen Dingen und Beziehungen festhalten.

  • Das Festhalten kann ein Gefühl der Sicherheit geben – auch wenn das Gegenteil der Fall ist.
  • Die Psyche zäumt damit das Pferd von hinten auf.
  • Statt die Verletzungen zu vermeiden, werden sie wiederholt. Weil man das kennt? Und weil man sich kaum vorstellen kann, wie es anders sein könnte.

Haben Sie Angst, mit einer Beziehung auch Personen zu verlieren?

Trennen Sie eine Person von der Beziehung, die Sie zu ihr haben.

Wie soll das gehen?

Es gibt Abhängigkeitsbeziehungen zu Zuständen, Dingen und zu Menschen.

Abhängigkeiten haben immer mit einer Form von Gewinn zu tun. Gegenstände können als „Schutzwälle gegen die Angst“ fungieren.

Übergewicht kann dazu beitragen, den Wunsch nach physischer Distanz zu erfüllen.

Fragen Sie sich daher, was Sie alles aufgeben würden, sollten Sie von etwas oder jemand loslassen.

Fertigen Sie eine Liste an.

Fragen Sie sich bei jedem einzelnen Punkt: Würde ich dafür kämpfen und alles einsetzen, um das zu bekommen?

Was hat die Angst vor Verlust dem Selbstbewusstsein zu tun?

Menschen mit einem gesunden Selbstbewusstsein haben weniger Angst vor Verlust. Sie wissen, sie sind sich ihrer selbst bewusst, dass sie auch ohne viele Verbindungen zu Personen und Dingen in ihrer Kraft sind.

So gelingen Abschied und Neuanfang

 

Schritt 1: Gehen Sie in Gedanken durch Ihre Vergangenheit.

Rufen Sie sich jenen Zustand noch einmal ins Gedächtnis. Woran genau fühlen Sie sich immer noch oder immer wieder gebunden?

Dann stellen Sie sich vor, wie Sie mit einem Blick auf die Uhr oder den Kalender laut zu sich sagen: Heute, am (Datum) um 12 Uhr verabschiede ich mich von der Idee, dass dieser Zustand oder diese Verbindung für immer festgeschrieben ist.

Schritt 2: Planen Sie ein, dass es inneren Widerstand und Widerspruch geben kann.

Es ist wichtig, dass Sie beim Loslassen innere Widersprüche einplanen. Im Buch „Gedankenwohnung“ ist genau beschrieben, wie Sie hinderliche Gedanken an einen inneren Ort bringen können, wo sie nicht mehr stören.

Schritt 3: Sehen Sie sich in Ihrer inneren Welt Bilder von der Zukunft an

Machen Sie sich ein möglichst präzises Bild davon, wie Ihr Leben aussehen wird, wie Sie sich fühlen werden, nachdem Sie losgelassen haben, was Sie derzeit noch belastet.

Dinge loslassen – Lasten ablegen

Dinge loslassen – Lasten ablegen

Um das innere Bild vom Loslassen möglichst stark zu machen, stellen Sie sich vor:

Ich setze mich in meiner Phantasie in ein Transprtgerät und bringe meine Belastungen an einen Ort, wo sie nicht stören.

Schritt 4 bis unendlich: Wiederholen Sie die vorgeschlagenen Übungen immer wieder.

Ihr Alltag ist Ihr Arbeitsplatz.

Schon in der Früh bereiten Sie sich auf Ihren Tag vor.

Auch Ihre Partner und Kollegen werden im Laufe der Zeit feststellen, dass es ein Problem weniger gibt:

Die Situation der Anhaftung löst sich nach und nach in Luft auf.

  • Sie lassen Dinge los
  • Sie nehmen Impulse zum Festhalten wahr, ohne ihnen folgen zu müssen
  • In viel mehr Situationen haben Sie es in der Hand, einen Weg zum Loslassen zu finden
  • Glück erleben Sie als eine der Antworten des Lebens auf das Loslassen.
  • Ihr Selbstbewusstsein wird gestärkt, weil Sie nicht mehr Angst vor Verlust haben, sondern Vorfreude auf Freiheit

Wenn Sie Fragen haben, senden Sie eine E-Mail an info@gedankenwohnung.de

 

 

Johannes Faupel
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