Denken

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Denken fasst als Begriff die Prozesse zusammen, die aus Sinneseindrücken, Wertvorstellungen, lebensgeschichtlichen Daten, inneren Bildern und Vorstellungen Entscheidungen, kreative Prozesse und Erkenntnisgewinne hervorbringen.

Unterscheiden können wir zwischen bewusstem Denken und unwillkürlichem Denken.

Bewusstes Denken

Das bewusste, zielgerichtete und rationale Denken setzt eine Entscheidung voraus, sich mit einem Thema auf rationaler Ebene zu beschäftigen. Dieses abwägende und differenzierende Denken unterscheidet sich vom unwillkürlichen Denken:

Unwillkürliches Denken

Unbewusstes Denken (auch automatisches Denken genannt) läuft von alleine. Es tritt z. B. im Kontext von Zwangsgedanken oder Gedankenkarussell auf.

Nachdenken über das Denken

Wissenschaften und philosophische Richtungen beschäftigen sich seit Jahrtausenden mit dem Denken.

Das Denken gilt als Indiz für das Bewusstsein. Der Mensch, der sich beim Denken beobachtet, gewinnt höhere Ansichten über sein Leben und die Beweggründe, die ihn zu Handlungen führen.

Cogito, ergo sum. Sum, ergo cogito.

 

Unterschiede zwischen dem rationalen Denken, den Empfindungen und der Intuition

Denkprozesse basieren auf neuronalen (nervlichen) Prozessen. Doch das Denken unterscheidet sich grundsätzlich von den Bereichen der Empfindungen und der Eingebungen.

Wahrnehmungen / Empfindungen

Von außen ausgelöste Empfindungen erreichen den Menschen über die Sinneskanäle: Sehen (visuell), Hören (auditiv), Fühlen (taktil), Riechen (olfaktorisch) und Schmecken (gustatorisch).

  • Der Mensch kann über Empfindungen, die durch äußere Reize ausgelöst werden, nachdenken. 
  • Außerdem lassen sich Empfindungen durch meditative (autosuggestive) Techniken hervorrufen. 

Die Intuition ist ebenfalls kein Ergebnis von Denkvorgängen. Intuition ist ein nicht abschließend erforschtes Gebiet des menschlichen und tierischen Lebens. Sie hängt mit Phänomenen wie dem Instinkt und Eingebungen, Inspirationen zusammen. 

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