Was tun gegen Selbstzweifel? Wie Sie Zweifel an sich selbst überwinden.

Fragezeichen – Zweifel

Fragezeichen – Zweifel

Bevor Sie diesen Artikel lesen, denken Sie für einen Moment über diese beiden Fragen nach:

  1. In welchen Situationen haben Sie schon einmal Selbstzweifel erlebt?
  2. In welcher Weise wird sich Ihr Leben wohl verändern, wenn Sie Ihre Selbstzweifel (zumindest weitgehend) ablegen?

Warum habe ich solche Selbstzweifel?

Zu den Ursachen für Selbstzweifel können schlechte Erfahrungen mit anderen Personen zählen. Wenn jemand immer wieder Absagen und Misslingen erlebt, führt das zu großen Enttäuschungen. Der Mensch entwickelt eine schlechte Meinung von sich. Sein Selbstwertgefühl sinkt.

Ab einem bestimmten Punkt setzt der Mensch voraus, dass er sich nichts mehr zutrauen kann.

Wie Sie mit Selbstzweifeln umgehen können, das finden Sie hier.

Sind Selbstzweifel normal?

Selbstverständlich.

Wer sich vor einer Prüfungssituation oder einem Bewerbungsgespräch über sich nachdenkt, kann beide Ausgänge betrachten: Gelingen oder Misslingen.

Selbstzweifel können als Ansporn zu Sorgfalt und präzisen Handlungen dienen, solange sie sich in Grenzen halten.

Was bewirken Selbstzweifel?

Permanente Selbstzweifel können zu einer generellen Verunsicherung und zu einer Selbstentwertung führen.

Da es einer an sich selbst zweifelnden Person schwer fällt, sich für eine Beschäftigung zu entscheiden, kann es auch zu einem Interessensverlust kommen.

Eine selbstbewusste Person hat kaum Zweifel: weil sie das tut, was sie für richtig hält. Doch auch ein stabiler Mensch kann durch permanente Zweifel an seinen Handlungen unsicher werden.

Langfristig führen die Zweifel an einem selbst zu Unsicherheit und zum Aufschieben von Entscheidungen.

Wie kann ich mit Selbstzweifeln umgehen?

Es ist schwer, mit Selbstzweifeln umzugehen, aber die gute Nachricht ist, dass Sie nicht allein sind. Lassen Sie mich sogar ein kleines Geheimnis verraten: Jeder Mensch hat zu verschiedenen Zeiten in seinem Leben Selbstzweifel. Die Wahrheit ist, dass es ein ganz natürliches Gefühl ist und selbst Menschen, die selbstbewusst erscheinen, haben sie von Zeit zu Zeit.

Was sind bisher bekannt Methoden, um Selbstzweifel auszuschalten?

Welche Möglichkeiten haben Sie, Selbstzweifel zu überwinden? Der Vollständigkeit halber schreibe ich Ihnen hier eine Liste von etwas in die Jahre gekommenen Vorschlägen, mit Selbstzweifeln umzugehen:

  • Sie könnten einen vertrauenswürdigen Freund oder jemand aus der Familie anrufen, der Sie beruhigen kann.
  • Sie könnten sich selbst an die guten Seiten Ihrer Person erinnern, was Ihnen helfen wird, sich selbst besser zu fühlen.
  • Eine andere Möglichkeit ist, so zu tun, als ob Sie es schaffen. Wenn Sie so tun, als ob Sie keine Selbstzweifel hätten, können Sie diese manchmal beseitigen.
  • Wenn Sie das nächste Mal in einer Situation sind, in der Sie Selbstzweifel verspüren, halten Sie inne und sagen Sie sich, dass Sie die beste Person für diese Aufgabe sind. Mit anderen Worten: Tun Sie so, als ob Sie überhaupt keine Selbstzweifel hätten.

Funktioniert es wirklich, Selbstsicherheit zu erfinden?

Es mag auf den ersten Blick albern erscheinen.

So zu tun, als ob, schadet nie.

Es hat sich auch bewährt in vielen Situationen.

Selbstvertrauen ist ein Geschenk, das Sie sich selbst geben. Seien Sie großzügig

Auch wenn es schwierig wirken mag, es ist möglich, Selbstzweifel zu überwinden, indem Sie zunächst so tun, als würden Sie sie nicht spüren.

In einem weiteren Schritt nehmen Sie Kontakt zu Ihrem inneren Kritiker auf.

Wie kann man selbstsicher handeln, auch wenn man Selbstzweifel hat?

  • Sie haben versucht, in Besprechungen im Kontext Ihrer Arbeit selbstbewusster aufzutreten?
  • Aber Ihre Stimme schwankt immer wieder, wenn Sie etwas sagen?
  • Sie wollen um eine Gehaltserhöhung oder eine Beförderung bitten, aber jedes Mal, wenn Sie sich darauf vorbereiten, es anzusprechen, klopft Ihr Herz und Sie werden nervös.

In diesen Momenten beginnt die kritische Stimme in Ihrem Hinterkopf zu wüten: „Du bist nicht eloquent genug. Die Leute werden dich nicht mögen. Du wirst scheitern.“

Diese Anfälle von Selbstzweifeln sind so häufig, dass es dafür einen eigenen Begriff gibt – das Hochstaplersyndrom (auch Impostor-Syndrom genannt).

Mit starken Selbstzweifeln verbunden: Was ist das Hochstaplersyndrom?

Das Impostor-Syndrom ist ein psychologisches Phänomen, das als „ein selbstbegrenzender psychischer Zustand, in dem Menschen nicht in der Lage sind, ihre Leistungen zu verinnerlichen“ beschrieben wird.

Menschen, die unter dem Hochstapler-Syndrom leiden, neigen dazu, sehr hart mit sich selbst umzugehen und immer nur das Beste von sich zu erwarten.

Das ist jedoch nicht immer realisierbar. Manche haben sogar das Gefühl, dass sie den Erfolg, den sie in einigen Bereichen des Lebens bereits erreicht haben, nicht verdienen. Dieses Gefühl, nicht gut genug zu sein oder nicht genug zu verdienen, steht im Zusammenhang mit dem sogenannten Hochstapler-Syndrom.

Es verfolgt viele erfolgreiche Menschen auf der ganzen Welt und kann in Berufen wie Ärzten, Anwälten, Schauspielern und Musikern beobachtet werden. Ein berühmter Fall:

Die Schauspielerin Natalie Portman leidet unter dem Imposter-Syndrom. Obwohl sie für ihre Rolle in Filmen wie “The Professional” von der Kritik gelobt wurde und einen Oscar als beste Schauspielerin gewann, zweifelte sie immer noch so sehr an sich selbst, dass sie es öffentlich zugab.

Das Hochstapler-Syndrom ist bei vielen Menschen zu beobachten, die nicht unbedingt erfolgreich sind oder schwere Zeiten durchmachen.

Woher kommt das Hochstaplersyndrom?

Das Impostor-Syndrom ist ein allgegenwärtiges Muster von Selbstzweifeln und negativen Gedanken, insbesondere in Bezug auf die eigenen Fähigkeiten.

Dies kann ein psychologisches Hindernis sein, das Menschen davon abhält, ihre potenziellen Talente auszuschöpfen oder sogar neue Erfahrungen auszuprobieren.

Das Hochstapler-Syndrom kann je nach Person und Situation unterschiedlich stark ausgeprägt sein – von einem gelegentlichen Gedanken,zu einer anhaltenden, chronischen Angst.

Das Impostor-Syndrom wurde erstmals von den Psychologen Pauline R. Clance und Suzanne A. Imes (1978) beschrieben, die es als „ein Gefühl der Falschheit bei Menschen, die glauben, dass sie nicht intelligent oder kompetent genug sind, um in akademischen oder beruflichen Bereichen erfolgreich zu sein“ definierten.

Seitdem wurde der Begriff weiter gefasst. Um es in einem breiteren Kontext zu formulieren: „Beim Impostor-Syndrom geht es darum, sich unter Wert zu verkaufen und Entscheidungen zu treffen, die auf der Annahme basieren, dass man nicht gut genug ist oder nicht dazugehört.“

Die Angst, als Betrüger entlarvt zu werden, kann diese Unsicherheit bei Menschen hervorrufen und dazu führen, dass sie ihre Leistungen und Fähigkeiten unterbewerten.

Was hilft gegen das Hochstaplersyndrom?

  1. Machen Sie sich bewusst, was Sie alles schon geleistet haben, selbst wenn es sich um die kleinsten Dinge handelt. Das wird Ihnen helfen, sich den Herausforderungen in Ihrer Karriere gewachsen zu fühlen.
  2. Wenn Sie Selbstzweifel haben, suchen Sie sich einen guten Freund, mit dem Sie darüber sprechen können. Sie brauchen jemanden, der Ihnen versichert, dass Sie den Erfolg genauso wert sind wie alle anderen um Sie herum.
  3. Sie müssen an das glauben, was Sie tun. Wenn Sie Ihren Beruf mit Leidenschaft ausüben, werden Ihnen die Zweifel weniger wichtig erscheinen.
  4. Identifizieren Sie den Wortlaut des inneren Zweiflers. Schreiben Sie auf, was er Ihnen einflüstert und was er Ihnen zu sagen versucht.
  5. Sie müssen verstehen, dass Selbstzweifel ganz natürlich sind und wir alle von Zeit zu Zeit damit konfrontiert werden. Sie sollten Sie nicht davon abhalten, Ihre Arbeit zu tun.

Was hilft nun gegen Selbstzweifel? Selbstvertrauen ist das Mittel.

Es gibt viele Empfehlungen im Internet, wie Sie das Gefühl der Selbstzweifel angehen und überwinden können.

Die einen wirken besser, die anderen weniger gut.

Es kann viel wirken, wenn Sie Ihre Selbstzweifel an einen inneren Ort bringen, an dem sie keinen Schaden anrichten können.

Entscheidend ist, dass Sie Ihrem Gehirn vertrauen, dass es in Ihrer inneren Welt

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Zusammenfassung Selbstzweifel

Selbstzweifel betreffen jeden Menschen auf unterschiedliche Weise, auch diejenigen, die nach außen hin selbstbewusst erscheinen.

Ein „gesunder Selbstzweifel“ kann vor Selbstüberschätzung bewahren.

Im Idealfall gelingt eine gute Ambivalenz:

Während sich gelegentlich Selbstzweifel melden, empfängt sie mein Selbstbewusstsein und gleicht sie aus.

Selbstzweifel – Sprüche, die Mut machen

„Das Problem dieser Welt ist, dass die intelligenten Menschen so voller Selbstzweifel und die Dummen so voller Selbstvertrauen sind.“ Charles Bukowski

„Der freie Mensch lebt in Ungewissheit. Der bewusste Mensch lebt zwangsläufig mit Zweifeln.“ Erich Kästner

„Der Glaube besteht darin, dem Ungewissen mit leidenschaftlicher Überzeugung anzuhangen.“ Søren Kierkegaard

„Skeptizismus ist der Anfang des Glaubens.“

Oscar Wilde

Symptome von Selbstzweifeln

Zu den Symptomen und Auswirkungen der Selbstzweifel zählen z. B.:

  • Wenig bzw. kein Selbstwertgefühl
  • Depressive Verstimmung
  • Zweifel an einer Beziehung
  • Unsicherheit
  • Kaum Selbstbewusstsein
  • Ängstlichkeit
  • Selbstabwertung

Was bewirken Selbstzweifel in der Partnerschaft?

Partnerschaften können durch Selbstzweifel stark belastet werden.

Wer sich seiner selbst ständig nicht sicher ist, verlangt oft vom Partner einen Ausgleich.

Bestätigung und Zuspruch durch den Partner können Selbstzweifel nicht beseitigen. Deshalb ist es wichtig, dass der sichere Partner den an sich zweifelnden Partner dazu ermuntert, etwas für sein Selbstbewusstsein zu unternehmen.

Die Definition der Psychologie zu Selbstzweifeln

Selbstzweifel (auch: Selbstunsicherheit) nennt die Wissenschaft der Psychologie die Zweifel an sich selbst.

Die von Selbstzweifeln betroffenen Personen leben in Unsicherheit hinsichtlich ihrer Entscheidungen und Aktivitäten.

Ursachen für Selbstzweifel in der Kindheit

Die Ursachen für Selbstzweifel können in den ersten Lebensjahren liegen.

Dieses Wissen über Ereignisse in der Kindheit bringt auf den ersten Blick nicht viel für den Aufbau von Selbstbewusstsein im Erwachsenenalter.

Es ist aber hilfreich, die typischen Auslösersituationen für Selbstzweifel zu dechiffrieren, Muster zu erkennen und dann zu verändern.

Auch wenn ein erworbenes Urmisstrauen nicht einfach so durch ein neues Urvertrauen ersetzt werden kann: Zum Beispiel das Konzept von „Amygdalala“ (Sing deiner Angst ein Schlaflied – Affiliate-Link zu Amazon) kann langfristig gute Veränderungen bringen.

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Johannes Faupel
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