Präfrontaler Cortex – neue Aufgaben für den PFC

Was können Sie mit dem präfrontalen Cortex machen?

Der präfrontale Cortex ist für an vielen hochkomplexen Funktionen und Verhaltensweisen beteiligt:

  1. Entscheidungsfindung und Problemlösung: Der präfrontale Cortex hilft uns, logische Entscheidungen zu treffen und Probleme zu lösen, indem er Informationen sammelt und verarbeitet, die wir aus der Vergangenheit gelernt haben.
  2. Kognitive Kontrolle: Der präfrontale Cortex hilft uns, unsere Aufmerksamkeit auf bestimmte Aufgaben oder Ziele zu richten und ablenkende Einflüsse zu ignorieren.
  3. Emotionale Regulierung: Der präfrontale Cortex hilft uns, unsere Emotionen zu regulieren und angemessen auf verschiedene Reize zu reagieren.
  4. Sprache und Kommunikation: Der präfrontale Cortex ist wichtig für die Verarbeitung von Sprache und die Fähigkeit, unsere Gedanken und Ideen zu formulieren und auszudrücken.
  5. Persönliche Verantwortung und Moralgutachten: Der präfrontale Cortex hilft uns, moralische Entscheidungen zu treffen und Verantwortung für unsere Handlungen zu übernehmen.

Welche neuen Aufgaben kann der präfrontale Cortex für Sie übernehmen?

Bieten Sie Ihrem präfrontalen Cortex eine enge Zusammenarbeit an

Gedankenwohnung ist ein Selbsthilfebuch. Deshalb beschäftigen wir uns hier ausschließlich damit, wie Sie Ein Gedankenspiel:

Stellen Sie sich vor, Ihr präfrontaler Cortex fragt zuerst beim limbischen System nach, ob es bei einer aufregenden, nervenden oder anderweitig unangenehmen Situation schon Bilder, Töne, taktile Reize (Berührungen) als abgespeicherte Erinnerungen oder Handlungsmuster gibt.

Es geht darum, eingefahrene Denkprozesse und Gedankenschleifen (Gedankenkarussell) zu verändern.

Wenn Sie in einem Gedankenkreisen verfangen sind, lassen Sie Ihren präfrontalen Cortex im Mittelhirn, wo das limbische System sitzt, eine kurze Recherche durchführen:

Welche Bilder sind im limbischen System bisher zu Person X oder Thema Y gespeichert?

Wenn es nur negative oder angsteinflößende Bilder sind, dann ist es kein Wunder, dass angstvolle Gedanken sich im Kreis drehen.

Die Gedanken sind Reaktionen auf die Bilder aus dem limbischen System, denn dieses ist schneller als der Verstand. Immer.

Also: Welche weiteren Bilder und Eindrücke würden meinem Verstand helfen, ein erweitertes Bild von der Situation zu bekommen?

Welche Bilder sollte ein nervöser Mensch vor seinem inneren Auge haben, um sich zu beruhigen?

Welche inneren Bilder beruhigen?

Menschen können verschiedene innere Bilder nutzen, um sich zu beruhigen, den Stress zu reduzieren und auf andere Gedanken zu kommen.

Was sind bewährte und ältere Bilder zur Beruhigung?

  1. Ein ruhiger Ort: Stellen Sie sich vor, Sie befinden sich an einem Ort, an dem Sie sich entspannen und wohlfühlen können, wie zum Beispiel am Strand oder in einem Wald. Stellen Sie sich vor, wie Sie in der Natur sind und wie die Umgebung aussieht.
  2. Eine positive Erinnerung: Stellen Sie sich vor, Sie erinnern sich an eine Situation, in der Sie sicher und zufrieden sind. Stellen Sie sich vor, wie Sie sich in der Situation fühlten.
  3. Stellen Sie sich eine Person vor, die Sie schätzen. Malen Sie sich vor Ihrem inneren Auge aus, wie Sie mit dieser Person kommunizieren und wie diese Person auf Sie wirkt, welchen Rat sie Ihnen womöglich gibt.

Was ist ein neues Bild zur Beruhigung?

Ein neues Bild zur Beruhigung ist die Vorstellung von der Gedankenwohnung.

Auch in unangenehmen und aufregenden Situationen kann es beruhigen und den präfrontalen Cortex bei seiner Planungsarbeit unterstützen, wenn Sie Ordnung machen in Ihren Gedanken.

Gedankenwohnung – die Kapitel.

Johannes Faupel
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