Positiv denken

Positiv denken lernen – viele wollen das und suchen daher „Tipps zum positiven Denken.“ Der Mensch will wissen, wie er seine negativen Gedanken vertreiben kann, was er ändern muss, um positiver zu werden. Der Anspruch ist hoch. Oft viel zu hoch. Immer positiv denken zu wollen ist eine Überforderung. Eine Übersicht:

  • Gute Gedanken sollen das eigene Leben bis zum Rand ausfüllen.
  • Positiv soll die Welt sein, voll von Freude das Leben.
  • Gesundheit soll den privaten Bereich und das Berufsleben erfüllen, möglichst die ganze Zeit.
  • Angst soll möglichst keine Rolle mehr im Leben spielen.
  • Positiv sein, deine Gedanken so „stylen“, dass der Tag nur gut beginnen kann.
  • Ein Spruch nach dem anderen taucht auf, dazu auch immer wieder das eine oder andere Zitat, das beweisen soll, wie „deine Gedanken dein Leben beeinflussen“. (Natürlich beeinflussen Gedankengänge das Leben, aber sie werden nicht automatisch dazu führen, dass sich eine Person als glücklich beschreibt und gleich das passende Gefühl dazu hat.)
  • Auch das gehört zur Ideologie vom erfüllten Leben nach Plan bzw. Rezept: Viele wollen uns glauben machen, es läge vor allem am guten Willen, an der Einsicht, damit wir im „Kampf gegen die negativen Gedanken“ Erfolge erzielen können.
  • Man bräuchte nur die einschlägigen Bücher über positive Gedanken zu lesen, und schon wäre alles gut. Das ist es, was zum Ärger über diese Form des positiven Denkens führt.

    Gedanken loswerden, Gedanken vertreiben ist kein Ziel. Gedanken kann man nicht bekämpfen. Mit Gedanken kann man verhandeln.

    Gedanken loswerden? Besser: mit Gedanken verhandeln

  • Cooler Spruch? Nein, es ist Unsinn, was auf verschiedenen Websites steht, etwa: „Negative Gefühle kannst du besiegen, indem du sie ignorierst“. Versuchen Sie das mal. Dort wird auch empfohlen, zu schreien, um Wut abzulassen. Wenn die Nachbarn das hören, heißt es: Willkommen in der Psychiatrie.
  • Ein ganzer Urlaub voll von Abwechslung – und schon wären die negativen Gedanken wie weggepustet, weil gar keine Zeit wäre für die negativen Gedanken. Es ist naiv, auf so einen Spruch zu zählen.
  • Oder: Umgib dich in deiner stressigen Welt mit Menschen, die dir Optimismus schenken.
  • Du solltest nur Menschen treffen, die gute Gedanken verbreiten. Du musst nur daran glauben: Jedes gute Zitat kann die Folgen negativen Denkens ausgleichen … und so geht es mit den Motivations-Salven weiter.
  • Ein guter kurzer Spruch, und schon ist die Veränderung da … das ist eine triviale Ansicht, auf der eine ganze Industrie mit Büchern über positives Denken ihre meist esoterischen Pseudo-Weisheiten vermarktet.

Um es zu betonen: Es ist enorm wichtig, sich auf positive Gedanken einzustimmen, positiver denken zu lernen, dabei aber immer auf das eigene Gefühl zu achten. Ist dieses Angebot für mich stimmig? Oder sagt mir mein Gefühl, dass hier nur versucht wird, negative Umstände schönzureden? Das funktioniert nicht und wirkt sich zusätzlich negativ aus.

Alles schön und gut. Aber positiv zu sein ist doch ein guter Vorsatz für das Leben, oder?

Mit der Zeit kommen Zweifel auf, ob positive Gedanken allein das Allheilmittel sind. Hat sich das Wort von den positiven Gedanken nicht schon reichlich abgenutzt? Werden nicht auch viele gesunde Gefühle, mit denen wir arbeiten sollen, pauschal zu den negativen Gedanken gerechnet?

Es stellt sich die Frage:

Warum funktioniert leider oft nicht, was in Büchern über positives Denken zu lesen ist?

„Take it easy – oder –  Don’t worry, be happy – oder: Schneller Erfolg durch Affirmationen“ – Menschen schreiben Bücher, Sprüche und Schlager, um positive Gedanken zum großen Thema zu machen, in die Hitlisten des Lebens zu bringen. Wird es die Welt verbessern, wenn über Twitter ein Zitat über gute Gefühle verbreitet wird? Erst dann, wenn der Mensch es in seinem eigenen Leben zum Thema macht, entfaltet ein Zitat eine gute Wirkung, wird es zum sinnvollen Beitrag.

„Kurzer Spruch = gute Laune?“

Positives Denken soll angeblich dadurch entstehen, dass die negativen Gedanken einfach nur verdrängt werden müssten aus dem eigenen Leben. Das ist Unsinn, weil bewusste Verdrängung im Kopf nicht funktioniert.

Warum klappt es immer wieder nicht mit dem positiven Denken?

Drei Hauptgründe, warum es Menschen so schwer fällt, positiver zu werden:

  1. unrealistische Ziele
  2. ungeeignete Lösungsversuche
  3. Gehirneigenschaften werden ignoriert

Der erste Grund, warum gute Gedanken immer wieder gegen die negativen Gedanken „verlieren“

Falsche, unrealistische Ziele werden in die Welt gesetzt, oft durch Ratgeberschriften und Therapeuten. Es gibt leider viele falsche Erwartungen und Zielsetzungen, z. B. „Nie wieder Angst“ oder „Nie wieder ärgern“ oder „Deine Gedanken einfach austauschen lernen“. Eine Übersicht:

  • An unrealistischen Zielen scheitert natürlich jeder. Mehrmals täglich. Das macht unzufrieden. Die Motivation geht in den Keller.
  • Ärger macht sich breit, weil das Gefühl aufkommt, keinen Erfolg zu haben. Extra-Ärger entsteht, wenn wir den Versuch gleich wieder abbrechen.
  • Angst kann ebenfalls entstehen. Mancher fragt sich, ob er es jemals schaffen kann, negative Gedanken zu stoppen und durch positive Gedanken zu ersetzen.
  • Es entstehen automatisch negative Gefühle, wenn Gedanken, die nicht positiv sind, nicht als alltäglich, normal und gesund, sondern als krank bezeichnet werden.
  • Wer sich vornimmt, keine negativen Gedanken mehr zu denken, hat schon damit einen neuen negativen Gedanken erzeugt.
  • Wer überwiegend oder sogar nur noch positiv gestimmt sein will, macht die Rechnung ohne das Leben.
  • Optimismus ist gut – aber pausenlos die Rosabrille auf, kommen wir nicht durch unseren Kalender und nicht durch unseren Alltag

Zusammenfassung: Es gibt viele unerreichbare Ziele, die in die Welt gesetzt werden. Das löst oft falsche Erwartungen aus und kann in einer ohnehin stressigen Welt für zusätzlichen Stress sorgen. Der Mensch erlebt sich als erfolglos, wenn die vermeintlich einfachen Rezepte bei ihm nicht funktionieren. Häufig finden oberflächliche Sprüche Einzug in die eigenen Gedanken.

Positives Denken: Sprüche

  • Viele Sprüche rund um positives Denken bewirken das genaue Gegenteil des Gewünschten.
  • Schöne Sprüche allein – etwa „Denke einfach positiv“ – können gesundes Denken sogar stören und regelrecht verhindern.
  • Weil immer wieder das Grübeln darüber auftaucht, warum das Grübeln immer noch nicht weg ist. Merkst Du etwas?
  • Siehst Du jetzt den Denkfehler, der ständig auftaucht in Büchern über Glück und Motivation? Hier eine kleine Übersicht zu Sprüchen:

Spruch gesucht – Spruch des Tages

Spruch (auch Sprichwort, Sinnspruch) ist das Substantiv zum Verb sprechen. Oft handelt es sich dabei um ein Zitat, eine Lebensweisheit, auch eine Affirmation. Ein kurzer Spruch oder der Spruch des Tages wird gesucht, wenn jemand z. B. wissen will, wie andere, bekannte Menschen mit einer Situation umgegangen sind. Wenn eine Veränderung gesucht wird, liegt der Wunsch nach Vorlagen und Patentrezepten nahe. Und tatsächlich:

Was andere über ihr Leben schreiben, kann in einer bestimmten Situation der entscheidende Beitrag für eine Veränderung sein. Das Zitat als Impuls, die Dinge in die Hand zu nehmen, ein Problem anzugehen und sich nicht mehr ständig im Kreis zu drehen. Aber:

  • Verführerisch an Sprüchen ist, dass sie sich so lesen, als könnte man alles ganz einfach und schnell umsetzen. Wertvolle Worte, die schlüssig wirken. Man scheint gleich zu wissen, wo der Schlüssel zum Erfolg liegt. Aber:
  • Trügerisch an solchen Sentenzen (Sätze, Sinnsprüche) ist, dass sie eben keine Allgemeingültigkeit haben, zumindest nicht alle. Was andere schreiben, muss nicht alle glücklich machen. Für jeden ist Glück etwas anderes. Deshalb bleibt ein Zitat erst einmal das, was es ist: ein Angebot, aus dem mit der Zeit eine eigene Weisheit werden kann.
  • Eine Lebensweisheit ist nur dort brauchbar, wo sie zum Alltag passt. Weisheiten müssen alltagstauglich sein, sonst sind es Binsenweisheiten.
  • Wer seinen eigenen Spruch (oder Motto) schreiben will, sollte ihn in positiver Weise formulieren, also nicht „Ich will keine Angst mehr haben“, sondern „Sobald Angst kommt, stellt sich die Zuversicht hinter mich.“ Das kann man dann als seine private Affirmation nehmen.

Entscheidend ist immer das gesunde Denken.

Aber – was ist gesundes Denken?

Gesundes Denken ist vor allem von Realismus gekennzeichnet.

Und was heißt das wieder?

  • Nun, der Mensch muss wissen, wie er sein Gehirn dabei unterstützen kann, die negativen Gedanken so einzuordnen, dass er nicht mehr gegen sie ankämpfen muss.
  • Gesundes Denken ist außerdem von ausreichend Wissen darüber erfüllt, warum und wie das Gehirn das Denken organisiert: maximal assoziativ und mit präzise null Bereitschaft, sich etwas vorschreiben zu lassen. Daraus kann dann echte Lebensweisheit entstehen.

Der zweite Grund für das Scheitern am positiven Denken: triviales Denken und ungeeignete Lösungsversuche.

Oft wird gerade leider durch den Versuch, ein Problem zu lösen, erst ein Problem geschaffen. Beispielsweise die Methode der kognitiven Verhaltenstherapie kann zu mehr Angst führen, statt die Angst abzubauen.

Zitat aus einem Beitrag im Internet im Zusammenhang mit der Verhaltenstherapie: „Wenn wir eine Situation als erfreulich, gut oder schön bewerten, werden wir uns auch froh, glücklich und freudig erregt fühlen.“  Das ist trivial und stimmt natürlich nicht. Mit anderen Worten:

Wenn ein Familienvater gerade vom Arbeitgeber seine Kündigung erhalten hat und diese „Situation als erfreulich, gut oder schön bewertet“ – wie wird er sich dann wohl fühlen? Eine – unvollständige – Übersicht:

  • Der Mann hat natürlich erst einmal Angst, da sein Chef die Arbeitsbeziehung abbrechen will. Ohne Arbeit kein speziell ein Mann (weil das Klischee vom Alleinverdiener immer noch in der Welt ist) sein Handeln als eine persönliche Niederlage empfinden.
  • Der eben Gekündigte wird für positive Gedanken nicht so schnell zu gewinnen sein: weil eben anderes in seinem eigenen Leben Raum eingenommen hat: die Angst. Der Mann wäre dumm, würde er sich einreden, alles sei in Ordnung
  • Er verspürt in dieser Situation innere Unruhe und eine negative Grundstimmung. Dauert dieser Zustand an, kann ein Arzt, der es eilig hat, voreilig eine Depression diagnostizieren. Dabei reagiert der Mann völlig adäquat: erschüttert, unruhig und suchend.
  • Körperliche Reaktionen bleiben wahrscheinlich ebenfalls nicht aus. Der Körper übersetzt (somatopsychisch und psychosomatisch) eins zu eins und wortwörtlich das, was die Seele beschäftigt. Wenn der Mensch um seine Existenz bangt, steht dahinter der Gedanke: Ich will für die Menschen (Familie) sorgen, denen ich mit Liebe begegne und die mich lieben. Plötzlich ist eine Situation da, in der ein Mensch gezwungenermaßen viel Zeit hat, um nachzudenken: weil ihm gekündigt wurde, weil er freigestellt ist.
  • Wenn sich der hier erfundene Gekündigte zu sammeln versucht, um einen neuen Job zu bekommen, können negative Gedankenschleifen auftauchen. Auch das ist im Kontext mit dem Erlebten adäquat.
  • Die gute Nachricht in der Situation der Angst: Das alles ist nicht krank. Es ist nicht krank, sich in einer schwierigen Lage Sorgen zu machen, Angst zu haben.

Entscheidend ist, dass der Mensch mit seiner Angst im Leben weiterkommt, die Aufgaben meistern kann, die Übersicht behält bzw. wiedererlangt. Dazu zählt natürlich auch, zweitbeste Lösungen zu entwickeln und Worst-Case-Szenarios. Nur so kann – wie hier beschrieben – das Thema Jobsuche realistisch angegangen werden. Und das gibt neue Kraft, weil das Gefühl, die gelebte Erfahrung von Selbstwirksamkeit neu entsteht.

Deshalb sind die negativen Gedanken in diesem und vergleichbaren Fällen wichtige Faktoren, die wir keinesfalls loswerden wollen sollten, sondern in eine positive Energie verwandeln. Aber noch einmal zurück zu den falschen Zielsetzungen, mit denen viele ihren Kalender vollstopfen:

Da ist zum Beispiel die Idee, man könnte Gedanken oder Gefühle in den Griff bekommen. Schon dieses Bild ist mit Stress verbunden. Stellen Sie sich mal vor, Sie sollten einen Gedanken festhalten, in den Griff nehmen. Schon beim Gedanken an solche Impulse kann innere Unruhe aufkommen.

Der dritte Grund, warum positives Denken oft scheitert: Das Gehirn wird ignoriert

Viele Autoren von Ratgeberliteratur und Psychobüchern achten nicht auf das oder wissen es schlicht nicht, was unser Kopf kann und gerne hat. Einfache-Methode-Propheten konzentrieren sich auf Lösungen, wie man angeblich Angst besiegen und verbannen oder sein Leben bewusst durch „richtige“ Wünsche positiv verändern kann. Das Gehirn ist aus guten Gründen trotzig, d. h. es wert Angriffe ab, besonders solche, die mit der physischen Welt zu tun haben: mit „in den Griff bekommen“ usw.

Warum positives Denken nicht funktioniert – bzw. wann es nicht funktioniert

Positives Denken sollte kein leerer Spruch sein, nicht nur ein Traum von einem besseren Leben durch positive Affirmationen aus Lebenshilfebüchern. Positives Denken, das mit dem Leben vereinbar ist, braucht keine Plattitüden, sondern gute Gedanken auch im Hinblick auf ein Thema, das gerade als negativ bewertet wird. Und es braucht das Handeln.

  • Alles andere würde die Seele unwillkürlich als Zynismus interpretieren – und nicht annehmen können.
  • Gute Gedanken sind realistische (mit erreichbaren Zielen verbundene) Gedanken, die einen erfahren lassen, dass da einerseits Einschränkungen sind, Grenzen, aber innerhalb der Grenzen auch Freiheiten entstehen.
  • Kaum etwas engt auf der anderen Seite mehr ein als die dümmliche Idee von den angeblich unbegrenzten Möglichkeiten, die sich oft im esoterischen Gedankenwirrwarr findet.
  • Jeder sollte wissen: Sätze wie „Umgib dich einfach mit anderen Menschen, die Optimismus verbreiten.“ Oder: „Schaffe ungewöhnliche Herzensvisionen. Suche motivierende Zitate“ usw. bringen Risiken mit sich.
  • Das alles sind vordergründig schöne Sprüche, zumindest klingen sie zunächst irgendwie positiv. „Beschäftige dich mit den besten Zitaten, und dein Leben ist nicht mehr so negativ.”
  • Diese Art von positiven Sprüchen geht vielen auf die Nerven. Das zählt alles zu den Gründen, warum positives Denken in vielen Fällen nicht funktioniert.
  • Die besten Sprüche und auch positive Affirmationen nützen wenig, wenn der Mensch sich nicht bewusst Freund in den eigenen Gedanken wird. Das ist gut zu erlernen.

Damit sind wir beim Thema: gute Gedanken sind in jedem Kopf zu Hause. Und die negativen Gedanken auch. Das ist nun mal die Ausgangsbasis in jedem Leben. Damit kann die Arbeit beginnen, aber nicht dagegen.

Wie wirkt positives Denken, wenn ich mich wie einen Freund behandle?

Wenn ich mit mir wie mit einem Freund umgehe, kann ich alle Waffen ablegen – und meine negativen Gedanken loslassen. Unter einer Voraussetzung: Ich kann meine Gedanken, auch die aufdringlichen, dann annehmen und loslassen, wenn ich ihnen bewusst geeignete Plätze anbiete, an denen sie sein „dürfen“.

Wie das geht, steht in „Gedankenwohnung.“

Positiv denken: das Buch Gedankenwohnung

Suchen Sie ein wirksames „Positiv-denken-Buch?“

Gedankenwohnung ist ein Buch, das nicht einfach versucht, deine Gedanken zu verändern. Es bringt positive Dinge in das Leben, z. B.

  • ein Wartezimmer für Themen, die später drankommen,
  • eine Rumpelkammer für sehr sperrige, launische und unangenehm wirkende Gedanken
  • einen Hochgeschwindigkeits-Gedankenflur
Positives Denken lernen – negative Gedanken annehmen und ihnen einen Platz geben

Positives Denken lernen – negative Gedanken richtig einsortieren

Vieles mehr gibt es in diesem Buch, das aus einer Welt berichtet, in der der eigene Kopf zum privaten Bereich erklärt – und ausgebaut wird wie ein Dachgeschoß. Es ist eine Anleitung zu Gedankenspielen und dem Aufbau hilfreicher innerer Bilder.

Zitat aus „Gedankenwohnung“

Im Buch „Gedankenwohnung“ sind in bildhafter Sprache völlig neue Wege beschrieben, die eignen Gedanken in eine gesunde Ordnung zu bringen. Statt Gedanken zu verbannen oder loswerden zu wollen, reichen kleine Anregungen an sich selbst, um die gewünschte Veränderung zu erzielen. Das lässt sich schon nach wenigen Stunden, auch schon beim Lesen erlernen. So kann es gelingen, positive Energie und positive Gefühle freizusetzen. Erstaunliche Veränderungen können sich ergeben, wenn ein Gedanke neben dem anderen sein darf – mit einem Wort: in guter Nachbarschaft.

Wie positiv denken funktionieren kann: Gedankenwohnung

In diesem Text geht es um ein von Lebensfreude und Gelassenheit getragenes Konzept, mit Gedanken umzugehen. Auch mit Gedanken, die sich erst einmal negativ anfühlen. Es ist das Gegenteil dessen, was in der kognitiven Verhaltenstherapie als Lösung verkauft wird.

Das Buch heißt „Gedankenwohnung“ und ist auch als E-Book erhältlich. Gute Gedanken kommen darin vor, ja. Aber auch negative Gedanken. Es geht hier vor allem um die unerwünschten Gedanken und dem Umgang mit ihnen. Das Buch enthält eine Anleitung, wie negative Gedankenschleifen verlassen werden können. Wodurch sich „Gedankenwohnung“ außerdem von anderen Büchern zum Thema Gedanken unterscheidet:

  • Gedanken unterteilt dieses Buch „Gedankenwohnung“ nicht in gute und schlechte (böse) Gedanken.
  • Es sind einfach deine Gedanken, mit denen du hier arbeiten kannst. Nicht dagegen. Das würde nicht funktionieren, weil es der Natur des Gehirns zuwiderläuft.
  • Das Gehirn beschäftigt sich am meisten mit dem, was sich gerade im Zentrum der Aufmerksamkeit befindet. Kann man auch verstehen, das Gehirn. Wir Menschen machen es ja auch nicht anders.
  • Erfolgreiche Menschen arbeiten im Einklang mit sich – niemals gegen sich. Hierfür gibt es im „Gedankenwohnung“ jede Menge Anregungen.
  • Das Buch transportiert kein Weltbild, sondern ermöglicht dem Leser, beim Lesen seine eigene Geschichte zu schreiben: die Geschichte von einer Wohnung für alle seine Gedanken
Positives Denken lernen – negative Gedanken einsortieren Gedankenwohnung –

Positives Denken lernen – Gedankenwohnung – Buch Rückseite

Zitat aus dem Film „Wie ein einziger Tag“

Die besten Zitate findet man oft in Filmen. Erstaunliche, nicht nur kleine Anregungen lassen sich hier sammeln. Wie ein einziger Tag – in diesem Liebesfilm aus dem Jahr 2004 sagt Noah Calhoun (nach langen Jahren der Suche endlich doch der Ehemann von Allie Hamilton): „Ich bin nichts Besonderes, nur ein gewöhnlicher Mann mit gewöhnlichen Gedanken. Ich habe ein gewöhnliches Leben gelebt. Niemand hat mir ein Denkmal gesetzt, und mein Name wird bald vergessen sein. Aber in einer Hinsicht war ich unglaublich erfolgreich: Ich habe einen Menschen mit ganzem Herzen und ganzer Seele geliebt, und das war mir immer genug.“

Inspirierende Zitate aus Filmen für das Leben

Einmal gehört oder gelesen, für immer aktuell und parat: das inspirierende Zitat. In diesem Zitat aus „Wie ein einziger Tag“ sind gleich zwei wichtige Botschaften enthalten, wahre Lebensweisheiten. Noah Calhoun sagt über sich, er habe gewöhnliche Gedanken (gehabt), und diese hätten zu einem erfüllten Leben geführt.

Keine Selbstüberhöhung also, kein Streben nach einem Leben, in dem jede Minute von Meditation über positive Gefühle erfüllt sein soll, nein. Erfüllt ist dieses Leben dadurch, dass die Liebe das eigene Leben erfüllt. Arbeit findet hier statt, und der Protagonist macht es sich nirgends leicht. Vielleicht hat er schon nicht mehr daran gedacht, die Liebe des einen Sommers, Allie Hamilton, doch noch zu treffen, aber es geschieht.

Zitat von Mark Twain

„Gib jedem Tag die Chance, der schönste deines Lebens zu werden“ (eines der inspirierenden Zitate von Mark Twain). Dieses Zitat öffnet das Herz und den Geist, weil hier auch das Gefühl (der schönste Tag) eine Rolle spielt, aber und eben kein Leistungsdruck aufgebaut wird.

Zitat von Albert Einstein

Von Albert Einstein sind natürlich sehr viele Zitate überliefert. Folgendes Zitat steht hier im Mittelpunkt: Albert Einstein soll sinngemäß über Theorien gesagt haben, man sollte es so einfach wie möglich, aber halt nicht einfacher angehen.

So verhält es sich auch mit der Trivialisierung von Vorgängen in der Psyche – oder eben mit der unnötigen Verkomplizierung. Die Wahrheit liegt in der Mitte bzw. in der Balance, in der Ambivalenz. Komplizierte Sachverhalte, komplexe Aufgabenstellungen erfordern eine gute Analyse, damit nicht wegen trivialer Mängel in der Beobachtung bei einer Problemlösung durch den Lösungsversuch erst ein richtig großes Problem entsteht. Auch der Aspekt der Lösungslosigkeit spielt hier eine Rolle, kann aus dem Dilemma befreien, Reparaturversuche an einem Zustand zu unternehmen, der auch durch viel Arbeit nicht zu verbessern ist.

Positiv denken lernen und dabei alles nutzen

Das Buch Gedankenwohnung lädt den Leser ein und führt ihn auf einen Weg, sich in seiner eigenen Gedankenwelt sinnvoll und mit einem guten Gefühl (neu) einzurichten. Es wird möglich, etwas zu ändern, ohne es sich zu leicht zu machen. Vor allem ist es möglich, hier mit dem Herzen dabeizusein, Einsicht und Weisheit über sich zu entwickeln.

Zitat aus „Gedankenwohnung“ – für die Sammlung motivierende Zitate

„Wie schon erwähnt, hat meine Gedankenwohnung auch einen Balkon. Dieser Balkon ist meine Öffnung zur Übersicht, zur Weite, die Option allgegenwärtiger Freiheit, auch und gerade mitten in einem Gespräch oder bei einer Aufgabe, die Konzentration erfordert.

Der Balkon ist vermutlich in meinem Werkraum entstanden, in dem Moment, als die Idee vom Werkraum aufgekommen war. Im Werkraum entstand übrigens auch sonst das meiste, was es in meiner Gedankenwohnung gibt und um sie herum. Aber jetzt schweife ich ab.“

Wie sieht es in der Gedankenwohnung aus, wie geht die Geschichte weiter, wo beginnt Ihre Geschichte?

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