Negative Gedanken loswerden – (wie) geht das?

Negative Gedanken loswerden: wenn es nur so einfach wäre. Negative Gedanken haben meistens negative Gefühle zur Folge. Positives Denken hilft auch längst nicht immer, denn negative Gedankenmuster sind stark. Sie bestätigen sich selbst. Denn sind erst einmal schlechte Gedanken und negative Gefühle richtig massiv aufgekommen, ist es nicht leicht, negative Gedankenmuster gegen gute Gedanken einzutauschen.

Gedanken stoppen?

Beim Auftreten negativer Gedanken wird oft empfohlen, die Gedanken zu stoppen. Aber machen Sie das mal. Versuchen Sie, Gedanken loszulassen, die einfach nicht gehen wollen. Von außen ist es leicht zu empfehlen, einfach Gedanken stoppen zu lassen. In der Praxis gelingt das nur bedingt, weil hier wie bei anderen Methaphern, die mit physischer Aktion zu tun haben (Gedanken in den Griff bekommen, Gedanken abschalten usw.) immer ein Kampf stattfindet. Wo gekämpft wird, da ist doch gar keine Zeit, es sich gut gehen zu lassen oder gar positive Gedanken zu üben. Man kann sich durch solche Gedanken krank fühlen, weil sie an einem hängen wie ein lästiger Schnupfen.

Hilft es, sich von Gedanken abzulenken?

Auch beim Versuch, sich von negativen Gedanken abzulenken, kommen viele Menschen nicht sehr weit. Der Kopf und das Bewußtsein lassen sich nicht gerne um die Fichte führen. Aufmerksamkeitsumfokussierung ist gut, aber einfach so zu tun, als wäre ein aufdringlicher Gedanke in Wahrheit weniger wichtig als ein anderer, mit dem man sich ablenken möchte: das ist meistens zu wenig.

Gedanken annehmen: hier liegt der Schlüssel

Gedanken annehmen und dann etwas mit ihnen unternehmen, auf keinen Fall gegen sie. Das ist der Schlüssel, wie Sie negative Gedanken loswerden können. Loswerden im Sinn von „raus aus dem unmittelbaren Aufmerksamkeitsfeld“ und „hin zu einem Ort, an dem der Raum für die negativen Gedanken ist.

Im Buch „Gedankenwohnung“ gibt es hierzu als Vorschlag eine Rumpelkammer. Dort dürfen alle lästigen, obszönen, belastenden und anderweitig negativen Gedanken sein. So lange sie wollen, auch für immer. Wenn diese Gedanken einen Platz bekommen haben, dann brauchen sie sich nicht mehr aufzudrängen. Versuchen Sie es.

Neue Gedanken lösen andere Gedanken ab

Negative Gedanken spielen dann keine Rolle mehr, sobald Sie sich sagen können: Auch wenn hier an meinem *speziellen gedanklichen Ort* immer wieder *dieser Gedanke* herumgeistert, kann ich mich jetzt auf das einlassen, was mir wichtig ist. Bei vollem Bewußtsein – eben nicht durch Ablenken – wird der Gedanke immer weniger aufdringlich, weil er sein darf. Wie Sie das umsetzen können, das finden Sie im kleinen, schnell zu lesenden Buch „Gedankenwohnung“.

Negative Gedanken loswerden: Anleitung

Gibt es eine Anleitung, negative Gedanken loszuwerden? Nun, nicht direkt, aber um ein, zwei Ecken herum schon. Die Idee dahinter ist es, negative Gedanken an solchen Stellen im Bewußtsein zu bringen, wo sie die Aufmerksamkeit nicht mehr stören. Widersinnige, bösartig, beängstigend oder anderweitig schlecht wirkende Gedanken können Sie tatsächlich in Randbereiche der Wahrnehmung einladen. Tatsächlich einladen. Es geht also nicht darum, einen unangenehmen Gedanken loszuwerden, sondern ihn neu zu positionieren. Hierzu braucht es eine räumliche Idee. Und die ist im Buch „Gedankenwohnung“ beschrieben. Bestellen können Sie es hier:

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Fehler im Umgang mit Gedanken

Fehler im Umgang mit Gedanken – und wie Sie neu zu denken lernen

Meistens werden dieselben Fehler im Umgang mit Gedanken gemacht – natürlich vor allem mit den unerwünschten Gedanken, die einem mitten in einer Besprechung in den Sinn kommen oder in der Nacht.

Es ist ein großer Irrtum, anzunehmen, man könnte Gedanken unterdrücken, vertreiben oder anderweitig mit massiven Mitteln beeinflussen.

Wenn Sie die Gedanken in einer Weise ordnen, die dem Gehirn und seinen Gepflogenheiten entspricht, wird daraus eine gute Geschichte. Wie das gelingen kann, das steht in „Gedankenwohnung“.

Machen Sie sich (zu) oft Gedanken? Versuchen Sie, Gedanken zu vertreiben?

Gedankenwohnung

Dieses Buch ist in der systemischen Beratung entstanden. Das Konzept von der Gedankenwohnung macht sich dann besonders nützlich, wenn zu viele Gedanken auf einmal auftauchen und beachtet werden wollen.

Können Gedanken überhaupt wohnen?

Gedanken können alles. Also können Sie mit Gedanken auch alles unternehmen, was Sie wollen. Bis auf eines:

Gedanken können Sie nicht abschalten und nicht dauerhaft verdrängen. Sie können den Gedanken auch nicht verbieten, immer wieder aufzutauchen und Ihnen auf die Nerven zu gehen.

Es gibt aber einen überhaupt nicht anstrengenden Weg, mit Gedanken, auch mit sehr lästigen von ihnen, entspannt umzugehen. Wie das möglich ist, steht im Buch Gedankenwohnung.

Psychotherapie gesucht? E-Book gefunden

Dieses E-Book ist kein Ersatz für eine Psychotherapie. Es zeigt Ihnen eine andere Idee von Lösung.

Welche Zielvorstellungen hatten Sie bisher bezüglich Ihrer Gedanken?

  • Gedanken bewältigen?
  • Gedanken in den Griff bekommen, z. B. „Zwangsgedanken“?
  • Gedanken loswerden?

Viele Menschen laufen mit solchen Ideen zu Psychotherapeuten. Und ja, es gibt Psychotherapeuten, die unerfüllbare Aufträge annehmen und mit einer Psychotherapie beginnen.

Haben Sie eine Vorstellung davon, wie oft im Internet nach Begriffen wie „Nebenwirkungen von Psychotherapie“ oder „Psychotherapie wirkungslos“ gesucht wird? Offenbar gibt es nicht wenige Menschen, die Ansprüche an eine Therapie hatten, die nicht erfüllt werden konnten.

Ich bin dafür, mit möglichst einfachem Werkzeug erst einmal zu versuchen, wie ich eine Situation in Bewegung bringen kann: um dann zu sehen, wie sie sich weiterentwickelt, wenn ich kleine Veränderungen umsetze. So entstand in einigen Beratungssitzungen die Idee zu „Gedankenwohnung.“

Was steht hinter dem Konzept?

Genau die Frage, mit der viele Menschen zu Psychotherapeuten gehen: „Können Sie mir dabei helfen, diese Gedanken nicht mehr zu denken oder mich durch X nicht mehr verletzt zu fühlen?“ Häufig wird mit Psychotherapie eine fast schon mechanistische Handlungs-Wirkungs-Idee verbunden.

Die Veränderung beginnt jedoch nicht in einem Behandlungszimmer, in dem einige Topfpflanzen die einzigen stummen Zeugen oft endloser Unterreduungen und Karusellfahrten sind.

Die Veränderung beginnt im eigenen Kopf. Bei Vorstellung von einer Lösung und vorher bei der gedanklichen Konstruktion eines Problems.



Fehler im Umgang mit Gedanken – und wie Sie neu zu denken lernen

Meistens werden dieselben Fehler im Umgang mit Gedanken gemacht – natürlich vor allem mit den unerwünschten Gedanken, die einem mitten in einer Besprechung in den Sinn kommen oder in der Nacht.

Es ist ein großer Irrtum, anzunehmen, man könnte Gedanken unterdrücken, vertreiben oder anderweitig mit massiven Mitteln beeinflussen.

Wenn Sie die Gedanken in einer Weise ordnen, die dem Gehirn und seinen Gepflogenheiten entspricht, wird daraus eine gute Geschichte. Wie das gelingen kann, das steht in „Gedankenwohnung“.

Manchmal zuviel auf einmal im Kopf? Entdecken Sie das Prinzip der Gedankenwohnung

Gedanken loswerden, Gedanken vertreiben ist kein Ziel. Gedanken kann man nicht bekämpfen. Mit Gedanken kann man verhandeln.

Zu viele Gedanken im Kopf – das läuft ab



Menschen, die zu viele Gedanken auf einmal haben, sind in der Regel kreativ und fleißig.

Das kann dazu führen, dass sie sich zu viel auf einmal vornehmen.

Und das wiederum kann dazu führen, dass man sich überlastet führt.

Die gute Nachricht ist, dass das nicht so sein muss.



So sortiert Ihr Gehirn die Gedanken



Helfen Sie Ihrem Gehirn dabei, die Gedanken zu sortieren. Lesen Sie ihm das Buch „Gedankenwohnung“ vor.

Genau genommen lesen nicht sie ihm das vor, sondern das Gehirn liest sich das Buch selbst vor. Sie sind einfach dabei und trinken einen Tee oder Kaffee.




Positives Denken lernen – negative Gedanken annehmen und ihnen einen Platz geben

Haben Gedanken wirklich Macht? Wie kann ich meine Gedanken steuern?

Menschen wollen negative Gedanken (Bedenken, negative Phantasien, Grübeleien usw.) natürlicherweise vermeiden oder ganz loswerden.

Die Idee, ausschließlich positives Denken zu praktizieren, ist jedoch mit dem Leben nicht vereinbar.

Warum funktioniert pausenloses positives Denken nicht?

  • Gedankengänge, die sich z. B. um die Abwehr von negativen Situationen drehen, gehören zum Leben.
  • Wenn wir vor manchen Situationen keine Angst hätten, würden wir Sachen unternehmen, die uns schaden.
  • Also sind Imaginationen – denkbarer – negativer Entwicklungen wichtig, ja so gar lebenserhaltend.

Was passiert, wenn wir versuchen, Gedanken mit Macht zu beeinflussen?

Wir scheitern. Es produziert nur Stress, wenn wir gegen etwas in uns kämpfen. Stress führt zu Anspannung, Druck und Nervosität. Dies alles wiederum steht uns beim klaren Denken im Weg. Und so kommt es zu Gedankenchaos. Dies führt oft zur Gedankenlosigkeit (Unaufmerksamkeit, Achtlosigkeit, Leichtsinn). Weil zu vieles auf einmal in unseren Kopf passiert.

Haben Sie Stress mit Gedanken schon einmal erlebt?

Haben Sie schon versucht, die Gedankenbildung mit Druck zu beeinflussen? Haben Sie erlebt, wie es sich anfühlt, wenn ein unerwünschter Gedanke trotzdem und sogar noch stärker wiederkommt?

Gibt es keinen Weg aus dem Gedankenkarussell?

Es gibt ihn, und er ist kürzer, als Sie denken:

Erfahren Sie, wie Sie Ihre Konzentration (zurück)gewinnen und eine Gedankenkraft verspüren, die Ihnen dient. Diese Internetseite baut stufenweise ein neues Bewusstsein für die Abläufe im Kopf auf. Nehmen Sie sich also die Zeit, und arbeiten Sie Seite für Seite durch. Bestellen Sie sich sodann das Buch Gedankenwohnung. Es vermittelt Ihnen ein sehr einfaches Handwerkszeug zum Umgang mit Gedanken.

Wie wirken Gedanken auf unsere Gefühle?

Einfälle und Gedanken wirken unmittelbar (daher auch Geistesblitze). Das Gehirn übersetzt alles wortwörtlich – und schneller, als wir denken können.

  • Wenn eine unliebsame Aufgabe bevorsteht und wir in unserer Phantasie in dunklen Farben ausmalen, wie lästig sie sein wird – welche Antwort gibt unser Körper?
  • Kommt uns eine positive Vorstellung z. B. an das bevorstehende Wochenende in den Sinn, wie fühlen wir uns dann?

Natürliche reagieren unsere Gefühle (also unser Körper) auf das, was uns durch den Kopf geht. Die Tatsache, dass wir uns bei unangenehmen Phantasien (Bedenken, Ängste) schlecht fühlen und bei aufbauenden Denkvorgängen gute Gefühle entstehen, ist ein Zeichen für Gesundheit.

Denkvorgänge ist hier ein gutes Stichwort. Dieses Wort weist darauf hin, dass Denkprozesse keine Selbstläufer sein müssen. Wie in unserem Kopf ein Denkvorgang abläuft, das können wir gestalten lernen.

Natürlich streben wir danach, Freude zu haben und Frust zu vermeiden. Aber (nur) so lässt sich das Leben nicht gut führen. Denn die unangenehmen Themen und Pflichten kommen ohnehin. Und das Verdrängen von negativen Gedanken macht sie nicht kleiner, im Gegenteil.

Lassen sich Denkprozesse kontrollieren?

Gedanken lassen sich nicht kontrollieren. Zumindest nicht in dem Sinne, dass wir Macht über sie gewinnen, sie vertreiben oder loswerden wie Mücken.

Warum nicht? Darum nicht:

  • Weil ein Gedankenvorgang schon längst angefangen hat und weit fortgeschritten ist, bis wir ihn bemerken.
  • Weil unser Gehirn auf der neurologischen Ebene viel schneller ist als unser Verstand auf der kognitiven Seite
  • Weil jeder Kampf gegen unwillkürliche Abläufe nur einen Verlierer kennt: uns selbst

Und die gute Nachricht: Sie brauchen sich kein Kopfzerbrechen zu machen, wie Sie Denkprozesse kontrollieren können. Denn das brauchen Sie nicht. Lernen Sie hier, die Abläufe in Ihrem Kopf gelassen zu betrachten und ihnen gute Strukturen zu geben.

Gedanken beobachten lernen

Bedenken bedenken und beobachten, in eine Metaperspektive gehen. Das erleben Menschen, die erfolgreich Meditation praktizieren.

Was heißt hier erfolgreich? Bei den Techniken der Achtsamkeit kommt es darauf an, Gedankengängen eben nicht immer gleich Aktionen und Aktionismus folgen zu lassen. Innere Bilder, Vorstellungen und die mit ihnen aufkommenden Gefühle werden aus einer Distanz betrachtet. In solchen Situationen wird mehr Gelassenheit erlebt.

Gedanken einordnen

Wir haben gesehen: Im Beobachten von Gedanken liegt der Schlüssel zu mehr Gelassenheit.

Und wenn man schon beim Beobachten ist, kann man auch – im klaren Bewusstsein – aktiv werden.

Gedankenwohnung ist ein Prinzip zur Ordnung und Neuordnung von Denkprozessen und den verbundenen Gefühlen. Freuen Sie sich auf einen gelassenen Umgang mit Gedanken, die Sie vor einigen Minuten womöglich noch loswerden, in den Griff bekommen oder anderweitig bekämpfen wollten.

Fazit dieser Seite

  • Sie suchen die Konzentration auf Ihre positive Gedankenkraft?
  • Sie wollen statt Gedankenchaos und Gedankenlosigkeit lieber Gelassenheit und Übersicht erleben?
  • Sie wünschen sich gute Gedankenassoziationen – und zwar so, dass diese – wie gedankenverloren, von alleine kommen?
  • Sie haben schon vieles im Umgang mit Gedanken ausprobiert, sind aber noch nicht da, wo Sie sein wollen?

Nehmen Sie sich etwas Zeit für eine Idee, die in der Praxis der Kurzzeitberatung entstanden ist. Vielen Menschen ist es bereits gelungen, dieses einfache und einleuchtende Prinzip anzuwenden.

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Buch Gedankenwohnung – die Kapitelübersicht