Innere Unruhe – was tun?

Bei innerer Unruhe fragen sich viele Menschen, was sie tun können, damit die Unruhe verschwindet.

Hier ist schon die Vorstellung etwas problematisch. Vertreiben kann man Unruhe kaum, denn sonst beunruhigt sich die Unruhe selbst – und verstärkt sich damit auch noch. Wie entsteht innere Unruhe? Vorausgesetzt, alle körperlichen Ursachen sind ausgeschlossen (z. B. Schilddrüsenfehlfunktionen), erzeugen in vielen Fällen bestimmte Gedanken eine innere Unruhe:

  • Wie wird das Gespräch mit dem Chef werden?
  • Warum habe ich da nicht anders reagiert?
  • Wie kann ich eine unangenehme Situation verhindern?

Gedanken dieser und ähnlicher Natur sind dazu geeignet, schnell für eine innere Unruhe zu sorgen. Wird dann zudem auch noch das Getriebensein als schlecht bewertet und von sich selbst verlangt, doch endlich ruhig zu sein, kann das unerfreuliche Auswirkungen haben.

Statt „innere Unruhe – was tun“ besser „innere Unruhe: was lassen?“

Viele Situationen beruhigen sich schon dadurch, daß an einer kleinen Stellschraube gedreht wird. Im übertragenen Sinn. Wenn ein Mittel gegen innere Unruhe gesucht wird, ist eine andere Zielsetzung hilfreich: Was ist das Mittel für mehr Gelassenheit? So wird ein Schuh draus.

Mehr Gelassenheit ist sofort z. B. durch bewußten Dank zu erzeugen. Oder durch die Vorstellung, mitten im Getümmel einer vollbesetzten U-Bahn einen Moment der Ruhe, des gelassenen Mitschwimmens zu finden. In diesem Fall kann alle Unruhe bleiben, während ich ein klein wenig ruhiger werde.

Solche einfachen Prinzipien sind im Buch Gedankenwohnung beschrieben. Hier geht es zu den Kapiteln von Gedankenwohnung.

[caption id="attachment_140" align="alignnone" width="300"]Gedanken ordnen Gedankenstopp Gedankenwohnung – erschienen im Exponere-Verlag Frankfurt[/caption]

 

 

Gedanklich zu viele Bälle in der Luft

Gibt es Spielregeln für Gedanken?

Viele (Gedanken)Bälle sind auf dem Feld, aber nur ein Spieler, der schnell zum ohnmächtigen Zuschauer wird. Der Mensch im begrenzten Raum seiner Aufmerksamkeit, umgeben von zu vielen Gedanken. Leider ist ausgerechnet beim Denken und den Gedanken ist unbekannt, wer mit wem oder sogar gegen wen spielt.

Verbieten Sie einem Gedanken mal das Dasein. Das wird nichts.

Je mehr Sie ihn hinauswerfen wollen, Ihren unerwünschten Gedanken, desto fester wird er sich setzen. Also braucht es einen anderen Weg. Im Buch „Gedankenwohnung“ ist von Einladungen die Rede, mit denen Sie Gedanken dafür gewinnen können, im Zweifelsfall dort Platz zu nehmen, wo sie gerade nicht im Weg sind.