Hinter „Gedankenwohnung“ steht ein Konzept, bei dem mancher Psychiater die Hände über dem Kopf zusammenschlagen würde: weil es funktioniert. Ohne Pharma. Ohne Therapie. Im Gegenteil. Manche – sicher gut gemeinte – Therapie kann sogar das Gegenteil dessen bewirken, was sich ein Mensch erhofft. Das Buch „Gedankenwohnung“ gibt in 30 kurzen Kapiteln einfache Antworten auf oft gestellte Fragen: „Wie bekomme ich diesen Gedanken bloß aus meinem Kopf?“ oder „Ich habe schon so lange gegen diesen Gedanken angekämpft – was mache ich falsch?“

Was sind Gedanken?

Was sind Gedanken?

Gedanken können in vielen Formen auftreten.

Positive Gedanken:

  • Einfälle
  • Erkenntnisse
  • Eingebungen
  • Inspirationen
  • Ideen
  • Schlussfolgerungen

Als negativ erlebte Formen von Gedanken

  • Sorgen
  • Zweifel
  • Grübeln
  • Kopfzerbrechen
  • Schlussfolgerungen

Warum steht Schlussfolgerungen zweimal da, bei den positiven und den negativen Gedankenformen?

  • Nun, es kann sich positiv und angenehm auswirken, wenn ich mir denke: „Morgen ist Samstag, da plane ich ein Treffen mit Freunden. Ich schlussfolgere, es wird schön.“ Hier wird also der Gedanke antizipiert (vorweggenommen), dass sich mit den Freunden angenehme Erlebnisse verbinden.
  • Und jetzt die negative Variante. Jemand denkt sich: „Bald ist der 10. Des Monats, und da kommt immer der Chef ins Büro und will die Berichte der letzten Wochen sehen. Ich gehe davon aus, er wird unangenehme Fragen stellen.“ Die zweite Schlussfolgerung lässt die Überlegung kaum zu, der Chef könnte kommen und eine Gehaltserhöhung verkünden.

 

Gedanken abschalten vor dem Einschlafen

Es wäre so schön, wenn man sich selbst einfach sagen könnte: Gedanken abschalten – einschlafen! Keine Sorgen mehr machen. Negative Gedanken einfach für eine Nacht vergessen …

Leider hat dieser Umgang mit den eigenen Gedanken einen kleinen Schönheitsfehler.

Gedanken lassen sich nicht abschalten

Schließlich sind Sie ein Mensch und kein Automat. Und Ihre Gedanken sind kein Radio, das mit elektrischem Strom läuft. Also auf Knopfdruck abschalten kann man weder das Gehirn noch das Nachdenken über die Dinge, die uns nun mal beschäftigen.

 

Sind solche Gedanken hilfreich, bringen sie mich weiter?

Wahrscheinlich nicht.

Mit dem Gedanken vertraut machen

Wenn Sie sich mit dem Gedanken vertraut machen, dass der Gedanke von alleine wiederkommt, dann ist der Umgang mit dem Denken schon einfacher.

Warum?

Es ist recht einfach: Wenn ich weiß, dass ich etwas nicht vertreiben kann, spare ich Zeit. Ich brauche keine Energie mehr zu verschwenden, um gegen Gedachtes anzukämpfen. Ich kann mich gleich darauf einlassen, Gedanken zu integrieren.

 

Über die allmähliche Verfertigung der Gedanken beim Reden hinaus

Heinrich von Kleist schrieb im Aufsatz „Über die allmähliche Verfertigung der Gedanken beim Reden“ von den Gedanken, die im Gespräch entstehen, sich herausformen aus den gesprochenen Worten.

 

Was ist damit gemeint?

Ein Wort gibt oft das andere – und so ist es auch beim gedachten Wort. In unseren Bedenken drehen wir uns häufig im Kreis. Weil ein Einwand Hand in Hand mit dem nächsten Einwand geht. Wir finden keinen Weg aus dem Gedankenkarussell. Insofern ist es schon einmal eine gute Idee, das Prinzip der allmählichen Verfertigung der Gedanken auch beim Denken und beim Verändern von Gedanken zu nutzen. “

  • Wenn Sie sich beim Denken beobachten, können Sie damit beginnen, weiterzudenken
  • Ein Gedanke kommt meistens von alleine wieder
Positives Denken lernen – negative Gedanken annehmen und ihnen einen Platz geben

Positives Denken lernen

Positiv denken Positiv denken lernen – viele wollen das und suchen daher „Tipps zum positiven Denken.“ Der Mensch will wissen, wie er seine negativen Gedanken vertreiben kann, was er ändern muss, um positiver zu werden. Der Anspruch ist hoch. Oft viel zu hoch. Immer positiv denken zu wollen ist eine Überforderung. Eine Übersicht: [toc] Gute Gedanken sollen […]

Gedanken loswerden? Ein nachvollziehbares und in dieser Form kaum erreichbares Ziel

Wie kann ich negative Gedanken loswerden?

Das Internet ist voll von Fragestellungen wie „Wie kann ich negative Gedanken loswerden?“ Die Idee, einen Gedanken loswerden zu können, kann zu einem Problem werden. Wenn Gedanken als etwas Unerwünschtes abgelehnt werden, so drängen sie sich mit aller Wucht auf. Selbstverständlich sind belastende Gedanken auf die Dauer nicht gesundheitsfördernd. Noch weniger gesund ist es, belastende Gedanken zu bekämpfen, sie aus der Welt schaffen zu wollen. In dem Moment, wenn sich die Aufmerksamkeit auf das Loswerden eines Gedanken richtet, steht der Gedanken, den man loswerden will, im Zentrum des gedanklichen Lichts. Was dann häufig folgt, ist die Selbstabwertung dafür, daß man angeblich zu schwach ist, seinen Gedanken loszuwerden. Dies wiederum kann die Ablehnung des Gedankens noch mehr steigern.

Es ist genau umgekehrt als angenommen: Je weniger Kraft und Energie man in die Idee investiert, einen Gedanken loswerden zu müssen, desto näher kommt man dem erwünschten Zustand: Hinter der Idee, Gedanken loszuwerden oder zu löschen, steht in der Regel das Anliegen, anderen Gedanken Raum zu geben: Gedanken, die erwünscht sind. Also nicht „loswerden“, sondern günstiger plazieren. Hierfür gibt es eine bewährte Technik, die im Buch „Gedankenwohnung“ beschrieben ist. Hier ein Auszug:

Rumpelkammer für Gedanken einrichten

Ein Auszug aus dem Buch „Gedankenwohnung“:
(…) Hier sind die Gedanken, die ich früher immer abschaffen wollte, aber nicht loswerden konnte. Wie Stechmücken kreisten diese Gedanken früher rund um die Uhr in meinem Aufmerksamkeitszentrum herum und stachen mich ständig, so daß ich meine liebe Mühe hatte, weil es im übertragenen Sinn immer irgendwo lästige Mückenstiche (wiederkehrende Gedanken) gab, die mich juckten und von anderen, erwünschten und notwendigen Gedanken abhielten. Mit diesen Stechmücken meine ich die lästigen, die absurden und beängstigenden Gedanken, die scheinbar aus dem Nichts kamen und mir viel Ärger machten. „Wie kannst du nur so etwas denken!“ dachte ich früher, doch genau damit zementierte ich mir einen solchen Gedanken in Gedanken innerlich fest. Je mehr ich versuchte, unerwünschte Gedanken mit der Kraft anderer Gedanken zu vertreiben, desto mehr fühlten sich die unerwünschten Gedanken bei mir wie zu Hause. (…)

Sie wollten eigentlich Gedanken loswerden, konnten sich aber gegen die Gedanken nicht durchsetzen? Das ist ein natürlicher und gesunder Vorgang. Wer mit seinen Gedanken arbeitet statt gegen sie, gewinnt Lebensqualität. Im Buch „Gedankenwohnung“ erhältlich als Druckversion und als E-Book ist ein einfach umsetzbarer Ansatz beschrieben, Gedanken zu ordnen, zu sortieren und gelassen mit ihnen umzugehen.

 

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Gedankenwohnung. Ein Gedankenspiel.

Erhält der Kopf gedanklich eine Ordnung, danken es die Gedanken

 

Das Buch „Gedankenwohnung” ist der Auftakt zu einer Reihe einfacher Handreichungen: geschrieben für Menschen, die etwas in ihrem Denken und Erleben verändern möchten, die kleine Schritte zu sehen und zu schätzen wissen und bereit sind, ihre Bilder von sich und dem Leben, in dem sie verschiedene Rollen zu spielen meinen, um neue Bilder zu erweitern. Es sind Bilderbücher, bei denen die Bilder in den Köpfen der Leserschaft entstehen.

Die im Exponere-Verlag Frankfurt angebotenen Denkmodelle sind keine Wahrheiten. Exponere bietet unterschiedliche Modelle von Realitätskonstruktionen an:

  • Nichts ist so, wie es beschrieben ist.
  • Alles wird so, wie es gelesen wird.

Im Mittelpunkt stehen Abbildungen von Vorgängen, die in der Wahrnehmung ablaufen. Da der Großteil aller Wahrnehmungen auf unwillkürliche Weise stattfindet, kann sich eine Hilfskonstruktion, mit der einem Ablauf eine bestimmte Systematik, ein Format oder eine Funktionsweise versuchsweise zugeschrieben wird, wie eine Intervention auf das Unwillkürliche auswirken. Eine Hauptrolle spielen die schneller als alles Bewußte ablaufenden unwillkürlichen Vorgänge, was durch die moderne Hirnforschung belegt ist.

Auf die Wirkung kommt es an. Jedes Denkmodell ist in der Beratungspraxis erprobt. Mit jeder Leserin und jedem Leser wächst die Erfahrung. Zuschriften zu den Titeln erreichen den Verlag unter buch@exponere.de

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