Selbstvertrauen entwickeln – wie geht das?

Selbstvertrauen bauen Sie mit dem Grundsatz auf: Auch wenn ich zweifle, bin ich sicher. Diese Ambivalenz entlastet den Alltag und das Denken enorm.

Ist Selbstvertrauen angeboren?

Nein. Selbstvertrauen entsteht im Rahmen der Sozialisation. Wie sehr sich ein Mensch selbst vertraut, hängt auch vom Vertrauen anderer Personen in der Zeit des Aufwachsens ab.

Wie selbstsicher ein Mensch auftritt und wie er Selbstzweifeln widerstehen kann, das hat mit Erfahrungen der frühen Kindheit zu tun.

Kann man Selbstvertrauen lernen?

Ja, sogar sehr gut. Eine der wichtigsten Techniken dabei ist die wohlwollende Selbstbestätigung. Was heißt das? Mit Selbstbestätigung ist gemeint, dass Sie sich immer wieder versichern: Meine Gefühle sind richtig, meine Wahrnehmung ist in Ordnung.

Welche Hürden gibt es beim Training von Selbstvertrauen?

Alte Muster sind stabil. Denkmuster und Verhaltensmuster haben sich oft über viele Jahre, auch Jahrzehnte eingespielt. Jedes System tendiert zum Selbsterhalt, das weiß man aus der Systemtheorie. Deshalb fällt es zunächst schwer, alte Muster im Denken und Handeln zu verändern. Das sind die größten Hürden.

Das ist aber kein Hindernisgrund. Man muss nur wissen, wie man es angeht, mit dem Training von Selbstvertrauen.

Wie kann man Selbstzweifel aus dem Kopf bringen?

Es ist kaum möglich, Selbstzweifel zu vertreiben. Viel einfacher ist es, wachsendes Selbstvertrauen neben sie zu stellen und dieses Vertrauen in sich immer stärker werden zu lassen.

Welche einfache Mentaltechnik gibt es, um Selbstvertrauen zu entwickeln?

Im Selbsthilfebuch „Gedankenwohnung“ steht beschrieben, wie Sie Selbstzweifel in Selbstvertrauen verwandeln können.

Hier ist ein Auszug daraus. Wenn Selbstzweifel fühlbar werden und Ihren Kopf durchziehen, stellen Sie sich vor, wie Sie diese in Ihren inneren Werkraum bringen. Dort liefern Sie sie ab und erteilen Ihrer eigenen Weisheit und Einsicht (oder nennen Sie es: Unterbewusstsein) einen Änderungsauftrag. Wie Sie einen Anzug zum Änderungsschneider bringen, bitten Sie darum:

Ich möchte eine einfache gedankliche und emotionale Brücke haben, mit der ich künftig sofort an mein Selbstvertrauen erinnert werde, sobald noch einmal ein Selbstzweifel auftauchen sollte.

Wie kann Gedankenwohnung sonst noch helfen?

Betreten Sie täglich Ihre innere Galerie (diese ist ein Teil der Gedankenwohnung). Dort finden Sie viele Bestätigungen für gute Gründe zur Selbstsicherheit. Wenn Sie jetzt einen Moment Zeit haben, setzen Sie sich hin und schreiben Sie zehn Ereignisse aus Ihrem Leben aus, die Sie gerne in Ihrer inneren Galerie aufhängen wollen.

So lernen Sie von sich selbst das Selbstvertrauen

Da Sie zunächst vielleicht nur wenige Personen finden, die Sie beim Aufbau von Selbstvertrauen unterstützen wollen, sind Sie auf sich selbst angewiesen. Und das ist gut so. Dadurch gewöhnen Sie sich daran, dass nur Sie selbst Ihr Selbstvertrauen aufbauen können.

Das befreit Sie von den Erwartungen, dass andere Menschen Sie bestätigen sollten.

Diese Menschen haben anderes zu tun. Außerdem können sie Ihnen nicht das ersetzen, was Sie selbst benötigen: Ihre Überzeugung, dass Sie allen Grund haben, sich zu achten, zu schätzen und auf Ihre Fähigkeiten zu vertrauen.

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„Herrlich, Ihre Ausführungen zur Gedankenwohnung. Passt ausgezeichnet zu ADHS, für den Überblick, aber auf eine greifbare Art, in der man sich zurechtfinden kann.“ Dr. med. Heiner Lachenmeier, Autor von „Mit ADHS erfolgreich im Beruf: So wandeln Sie vermeintliche Schwächen in Stärken um“

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