Leichte Selbsthilfebücher, die Mut machen: Warum ein dünnes Buch bei einem schwer wirkenden Problem besonders gut helfen kann

Ein kleines, einfach geschriebenes Buch kann sich bei einem schwer wirkenden Problem gut anfühlen.

Warum? Weil das Buch im Verhältnis zum Problem viel leichter wirkt.

Anders formuliert: Wie würden Sie sich fühlen, wenn Sie die Lösung für Ihr Problem erst finden könnten, nachdem Sie ein dickes Buch über Psychologie lesen müssten?

Sie würden bei einem dicken und schweren Buch vielleicht denken, dass es viel Mühe macht und lange dauert, eine Lösung für Ihr Problem zu finden.

Dabei muss das gar nicht sein.

Das ist der Grund, warum ein leichtes Buch bei einem schwer wirkenden Problem so gut helfen kann: weil es die Problemlösung im Verhältnis zur Schwere des Problems leichter erscheinen lässt.

Was muss in dem Buch stehen, damit es vom Inhalt her helfen und Mut machen kann?

Das Buch darf keine trockene Theorie sein, sondern eine Mischung aus Theorie und Praxis. Ein Lösungsbuch.

Es muss klar und verständlich geschrieben sein und die Leser dazu anregen, aktiv mitzudenken und in ihrem Kopf etwas eigenes zu entwickeln.

Bei den Lösungsansätzen soll es nur eine Skizze anbieten, eine Anregung. Die besten Ideen und Bilder kommen immer von den Menschen selbst, die eine Lösung suchen.

Das hat sich in der systemischem Beratung immer wieder bestätigt.

Gedankenwohnung ist so ein dünnes Buch.

Hier gibt es eine Leseprobe als PDF.