So einfach können Sie Ihre Konzentration steigern: die ultimative Anleitung für 2021, 2022 – und für immer



Konzentration steigern – gewusst wie

Konzentration steigern – der entscheidende Schritt



Zu viele Gedanken im Kopf

Zu viele Gedanken im Kopf. Wie damit umgehen?

Konzentration steigern: Die ultimative Anleitung für alle Zeiten. Für alle Zeiten, weil für das Gehirn und die Aufmerksamkeit immer dieselben Naturgesetze gelten.

Sie wollen

  • lesen, welche Konzentrationsprobleme andere Menschen haben?
  • den „Wandering Mind“ verstehen lernen – und warum er die Konzentration einschränken kann?
  • erfahren, welche der Tipps und Tricks zur Konzentrationssteigerung (Gehirnjoggingübungen, Zeitmanagementmethoden, Schreibtischordnung) versucht werden und was es außerdem Neues gibt?
  • erkennen, woran es liegt, dass Sie sich oft nicht konzentrieren und immer wieder abschweifen?
  • den Schlüssel zur Steigerung Ihrer Konzentration finden und nutzen?

Dann werden Sie diese Anleitung schätzen. Sie ist anders als alles andere, was Sie zum Thema Konzentration steigern im Internet finden.

Es spielt keine Rolle, zu welcher Gruppe von Lernpersönlichkeiten Sie zählen. Ihr Gehirn wird den passenden Zugang zu mehr mentaler Sammlung finden.

Erst einmal schauen, wie sich „Gedankenwohnung“ liest? Laden Sie sich hier die Gratis-Leseprobe als PDF herunter.

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Mehr Konzentration auf Befehl?

Mehr Konzentration auf Befehl? Das Gehirn reagiert am besten auf Einladungen

Unkonzentriertheit ist der Normalzustand. Nicht die Ausnahme

Gehirnzellen Illustration

Aufmerksamkeit überall: diese Gehirnzellen-Illustration zeigt, dass das Gehirn alles mit allem verbinden kann



Wie sollen Sie sich eigentlich konzentrieren?


Einerseits sind da die Anforderungen einer immer komplexer werdenden Welt mit vielen Gedanken.

Immer mehr Informationen in kürzester Zeit.

Ein nicht darauf vorbereitetes menschliches Gehirn.

Viele versuchen sich in Brain Enhancement.

Neuro-Enhancement Pillen zur Konzentration?

Neuro-Enhancement Mit Pillen zur Konzentration?

Andere entwickeln Symptome wie ADHS.

Die Theorie von der Aufmerksamkeitsdefizitstörung, mit der alle Defizite der Gesellschaft auf das Individuum übertragen werden können.

Restless Legs Syndrom.

Das Restless Mind Syndrom.

Andererseits die große Welle der Achtsamkeit und Meditation. Der Versuch, in diese lärmende und blinkende Welt Ruhe und Gelassenheit zu tragen.

Und mittendrin der Mensch, der nicht versteht, wie ihm geschieht.

Der Mangel an Konzentration ist der Normalzustand. Sie brauchen sich deswegen nicht zu sorgen. Lernen Sie, das Gegenteil von Konzentration zu nutzen. Dazu weiter unten mehr.

Seifenblasen

Die Aufmerksamkeit ist flüchtig, Konzentration ist schwer, weil viele Eindrücke und Themen parallel in der Welt sind

Wie können Sie die Konzentration nicht steigern?

Konzentrationsfähigkeit ist eine Ressource des Geistes, der Emotionen und der Physis. Konzentrieren stammt von frz. „concentrer“ an einem Punkt vereinigen ab.

Im Zustand vollkommener Konzentration richten Sie all Ihre Aufmerksamkeit auf ein bestimmtes Thema oder eine Aufgabe.

Theoretisch.

Durch Konzentration stellen Sie etwas aktiv in den Mittelpunkt.

Ganz praktisch auf der hirnorganischen Ebene.

Wenn Sie sich erfolgreich konzentrieren, vereinen Sie Ihre Sinne und Ihren Verstand an einer Stelle.

Ins Zentrum der Aufmerksamkeit gelangen

Ins Zentrum der Aufmerksamkeit finden

Allerdings gibt es hier eine Einschränkung.

Denn:

Was machen Sie, wenn in Ihrem Aufmerksamkeitszentrum schon einige oder mehrere bedeutsame Themen sind?

Dann wird es schwierig mit der Aufmerksamkeit. Genau in solchen Momenten empfehlen viele Ratgeber mehr Willenskraft.

Kein Platz in der Mitte – Platz schaffen in den Gedanken

Aus der englischen Version von „Gedankenwohnung“

Konzentration hat nichts mit Willensanstrengung zu tun

Konzentration im Sinne der Meditation entsteht durch das Loslassen, das gelassene Gewahrsein der vorbeiziehenden Gedanken, die unsere Aufmerksamkeit wollen. Aber eben in diesem Moment nicht haben können.

Es geht also darum, dass andere Themen vorübergehend Platz machen. Denn:

Freiwillig oder durch Kraftanstrengung macht im Gehirn kein Gedanke, keine Pflicht und keine Loyaliät Platz. Es braucht also einen anderen Ansatz. Diesen finden Sie am Ende des Beitrags.

Konzentration steigern – mit Anstrengung funktioniert es nicht

Konzentration steigern – mit Anstrengung funktioniert es nicht

Konzentration fördern – mit diesem einfach zu erlernenden Ansatz funktioniert es wunderbar. Das Buch „Gedankenwohnung“ kann Ihnen dabei helfen.

  • Konzentration mit einem bewährten Trick steigern. Es geht um ein Bild, das schnell helfen kann.
  • Konzentration fördern: Braucht man wirklich Konzentrationsübungen und spezielle Merkstrategien, um die Konzentration zu steigern?
  • Viele Menschen mit Konzentrationsschwächen versuchen, mit Konzentrationstechniken zu einer besseren Gedächtnisleistung zu kommen.
Gibt es eine Maschine gegen Konzentrationslosigkeit?

Gibt es eine Maschine gegen Konzentrationsprobleme?

Tatsächlich lässt sich die Konzentrationsfähigkeit in zwei einfachen Schritten optimieren:

  1. Räume für Gedanken ausdenken und einrichten
  2. Konzentration finden – weil ich weiß, alle anderen Gedanken sind gut aufgehoben, während ich mich auf eine bestimmte Sache einlasse.

Was stört eigentlich die Konzentration?

Um Konzentration lernen zu können, sehen wir uns zuerst an, was das Konzentriertsein stören kann. Die einen sagen Ablenkung. Ich sage Hinlenkung. Damit wir uns überhaupt ablenken können, braucht es erst einmal etwas, wohin sich unsere Aufmerksamkeit orientieren kann.

Dauerbaustelle im Gehirn

Dauerbaustelle im Gehirn – ständig beschäftigt es sich mit Themen und Terminen – Konzentration? Fehlanzeige!

Konzentration fördern

Konzentration fördern – so geht es

Konzentrationssteigerung durch das Ausblenden von störenden Gedanken

Wie verbessere ich die Konzentrationsfähigkeit?

Im Idealfall steigern wir die Konzentration dadurch optimal, dass wir bewusst und ablenkungsfrei einer Sache nachgehen. Das ist der Kunstgriff, um den es hier in diesem Beitrag geht.

Einfacher gesagt als getan?

Wie funktioniert die Steigerung der Konzentration?

Die Steigerung der Konzentration gelingt, indem wir lernen, störende Gedanken draußen zu lassen, ihnen wenig bis keine Beachtung zu schenken.

Schon mal versucht? Mit Anstrengung geht das nicht.

Es geht um Aufmerksamkeitsfokussierung.

Wie können wir Gedanken ausblenden? Ein kleiner Trick hilft

Gedanken ausblenden – wie geht das?

Gedanken, die unsere Konzentration bisher geschwächt hatten, können wir nicht mit Druck zur Seite schaffen.

Ein Vorhang gegen Gedanken?

Ein Vorhang gegen Gedanken, um sich zu konzentrieren?

Optimal gelingt das Ausblenden durch die Entwicklung von Freiraum in den Gedanken. Mit anderen Worten: Wir brauchen Gedankenfreiräume.

Über den Gedanken an die Freiräume kommen wir der Sache schon etwas näher.

Für scharfe Konzentration ist es nötig, unscharfe Gedanken an einen Platz zu bringen, wo sie die Konzentration nicht stören

Jetzt kommen wir zu dem kleinen Trick.

Stellen Sie sich vor, Sie würden ganz bewusst mit den Gedanken umgehen, die Sie bisher an der Konzentration gehindert hatten.

Wie das gehen soll, fragen Sie sich? Gedanken bewusst weniger wichtig werden lassen?

Nun, die Idee dazu kam vor einigen Jahren, als ein kleines Buch am Entstehen war.

In diesem Buch wurde die Geschichte von den Gedanken erzählt. Die für einen Augenblick viel zu vielen Ideen und Geistesblitze, die uns in den Sinn kommen. Und die so lange wiederkommen und sich aufdrängen, bis sie ihren Platz haben.

So können wir ablenkungsfrei zur Konzentration finden und doch unsere Gedanken beibehalten. Was uns bei einer Beschäftigung ablenken würde, bringen wir an einen Ort, wo sie wirken „dürfen“, ohne uns zu stören.

Konzentrationsübungen: warum viele zu kompliziert sind – und wie Sie mit einem einfachen Modell Ihre Konzentration steigern können

Mit welchen Techniken kann man die Konzentration steigern? Der einfachste Weg, die Konzentration zu steigern: den Kopf von allem freimachen, was das stört, worauf man sich konzentrieren will.

Und wie geht das? Wie bekommen Sie den Kopf frei?

Es liest sich einfach und ist einfach. Menschen mit Konzentrationsschwächen können ihre Aufmerksamkeitsfokussierung auf ein zentrales Thema in zwei einfachen Schritten erreichen:

  1. Allen Gedanken Räume geben, in denen sie sein können, bis für sie Zeit ist
  2. Sich vergegenwärtigen, dass alle anderen Gedanken gut aufgehoben sind, während ich mich auf eine bestimmte Sache konzentriere.

Wie es im Detail funktioniert, steht im Buch Gedankenwohnung.

Was stört eigentlich die Konzentration?

Um Konzentration lernen zu können, sehen wir uns zuerst an, was das Konzentriertsein stören kann. Die einen sagen Ablenkung. Ich sage Hinlenkung. Damit wir uns überhaupt ablenken können, braucht es erst einmal etwas, wohin sich unsere Aufmerksamkeit orientieren kann.

Was stört eigentlich die Konzentration?

Um Konzentration lernen zu können, sehen wir uns zuerst an, was das Konzentriertsein stören kann. Die einen sagen Ablenkung. Ich sage Hinlenkung. Damit wir uns überhaupt ablenken können, braucht es erst einmal etwas, wohin sich unsere Aufmerksamkeit orientieren kann.

Konzentrationssteigerung durch das Ausblenden von störenden Gedanken

Oft gestellte Fragen zur Konzentrationslosigkeit:

Oft gestellte Fragen zur Konzentrationslosigkeit:

Oft gestellte Fragen zur Konzentrationslosigkeit:

Wie verbessere ich die Konzentrationsfähigkeit?

Wir steigern die Konzentration dadurch optimal, dass wir bewusst und ablenkungsfrei einer Sache nachgehen. Das ist der Kunstgriff, um den es hier in diesem Beitrag geht.

Einfacher gesagt als getan?

Wie funktioniert die Steigerung der Konzentration?

Die Steigerung der Konzentration gelingt, indem wir lernen, störende Gedanken draußen zu lassen, ihnen wenig bis keine Beachtung zu schenken.

Schon mal versucht? Mit Anstrengung geht das nicht.

Wie können wir Gedanken ausblenden? Ein kleiner Trick hilft

Gedanken ausblenden – wie geht das?

Gedanken, die unsere Konzentration bisher geschwächt hatten, können wir nicht mit Druck zur Seite schaffen. Optimal gelingt das Ausblenden durch die Entwicklung von Freiraum in den Gedanken. Mit anderen Worten: Wir brauchen Gedankenfreiräume.

Wie kann ich mehr Konzentrationsfähigkeit lernen?

Lernen kann ich die Fähigkeit zum Konzentrieren durch das Üben. Wie beim Erlernen eines Handwerks oder einer anderen Fähigkeit übe ich die Konzentration durch bewusstes Hinwenden zu den wesentlichen Punkten.

Und wer entscheidet, was gerade wesentlich ist?

Der Mensch entscheidet, worauf es ihm in einem bestimmten Moment ankommt. Alle anderen Themen und Gedanken, die gerade nicht mit dem Gegenstand der Konzentration in Verbindung stehen, sind an einem sicheren Ort. Dort können sie warten, bis sie an der Reihe sind.

Anders als bei den Versuchen, störende Gedanken zu verdrängen oder zu stoppen (was kaum funktionieren dürfte), ist hier der Lernprozess, das Lernen am Modell im Mittelpunkt.

Konzentrieren lernen durch Gewöhnung. Sammlung auf ein Thema wird zur guten Angewohnheit

In dem Buch Gedankenwohnung finden Sie mehrere Situationen, in denen Sie sich daran gewöhnen können, sich besser zu konzentrieren. Durch die ständige Wiederholung von Bildern, in denen Gedanken in diese oder jene Zimmer gebracht werden, steigt die Fähigkeit zur inneren Sammlung.

Konzentration mit Emotion

Konzentration hat auch emotionale Aspekte. Das Gefühl, sich voll und ganz auf etwas einzulassen, in einen echten Flow zu kommen, kann eine tiefe Zufriedenheit auslösen.

Die Souveränität im Umgang mit Gedanken ist somit auch ein emotionales Ergeignis. Gedanken in Form einer Gedankenwohnung, in der wir den Gedanken einen Aufenthaltsraum geben.

Ein Umstand, der einen richtig überlegen und auch glücklich machen kann.

Stellen Sie sich vor – was auch immer gerade noch zusätzlich an Pflichten und Terminen anliegt – und Sie sind voll konzentriert auf das gerade aktuelle Thema.

Für scharfe Konzentration ist es nötig, unscharfe Gedanken an einen Platz zu bringen, wo sie die Konzentration nicht stören

Jetzt kommen wir zu dem kleinen Trick.

Stellen Sie sich vor, Sie würden ganz bewusst mit den Gedanken umgehen, die Sie bisher an der Konzentration gehindert hatten.

Wie das gehen soll, fragen Sie sich? Gedanken bewusst weniger wichtig werden lassen?

Nun, die Idee dazu kam vor einigen Jahren, als ein kleines Buch am Entstehen war. In diesem Buch wurde die Geschichte von den Gedanken erzählt. Die für einen Augenblick viel zu vielen Ideen und Geistesblitze, die uns in den Sinn kommen. Und die so lange wiederkommen und sich aufdrängen, bis sie ihren Platz haben.

So können wir ablenkungsfrei zur Konzentration finden und doch unsere Gedanken beibehalten. Aber eben an einem Ort, wo sie wirken „dürfen“, ohne uns zu stören.

Ob Sie es wollen oder nicht: Was ist alles aktuell im Zentrum der Aufmerksamkeit?

Sie wollen sich also befehlen, sich zu konzentrieren?

Das ist nicht sehr fair. Ich zeige Ihnen, warum.

Offensichtlich sind Sie ein gewissenhafter Mensch. Warum ich davon ausgehe?

Weil Sie diesen Text nur dann lesen, wenn Sie ernsthaft daran interessiert sind, etwas in Ihrem Leben zu verbessern.

Sie wollen Ihre Konzentration steigern oder suchen für jemand eine Liste mit Tricks oder eine Anleitung.

Gehen wir es der Reihe nach durch.

Was ist schon im Zentrum Ihrer Aufmerksamkeit?

Sehen Sie sich das Bild mit dem von der Lampe beleuchteten Tisch an. Stellen Sie sich vor, das wäre Ihr Aufmerksamkeitszentrum.

Dort liegen schon Sachen.

Wichtige Sachen, die Sie nicht vergessen oder übersehen dürfen.

Da ist es doch ein Zeichen von hoher Zuverlässigkeit, dass Ihr Bewusstsein oder Ihr Geist nicht davon ablassen will, an diese Themen zu denken.

Mehr noch:

Im Unterbewusstsein der meisten Menschen sind viele Glaubenssätze verankert, emotionale Muster, Loyalitäten. Man könnte es auch organisch definieren: Im Mittelhirn liegen die Bilder. Hier denkt der Mensch nicht, er handelt auf einer bildhaften Ebene.

Wie können wir uns das Unterbewusstsein bildhaft vorstellen?



Bewusstsein Unterbewusstsein Illustration

Bewusstsein und Unterbewusstsein – der blaue Teil steht für unsere Prägungen und die vielen Pflichten, die uns ständig begleiten – und an der Konzentration hindern können.



12 typische Ursachen von Zerstreutheit, Ablenkung, Vergesslichkeit und geringe Konzentration

Ich habe in diesem Beitrag 12 typische Ursachen zusammengetragen, die zu einem Mangel an Konzentration auf ein bestimmtes Thema führen.

Als systemisch arbeitendem Menschen widerstrebt es mir zwar, von Ursachen zu sprechen. Wechselwirkungen wäre der bessere Begriff.

Hier beim Lesen soll sich Ihre Aufmerksamkeit auf die Vorboten von situativem und kontextbezogenem Nachlassen der Konzentration richten.

Damit Sie erkennen, dass Ihre Konzentrationsprobleme nichts Ungewöhnliches sind. Und was Sie unternehmen können, um konzentrierter zu sein.

Sehen Sie selbst:

Lampe Bücherstapel

Viele Themen auf einmal. Kein Wunder, dass es da keinen Fokus und keine Konzentration gibt

Warum können sich Menschen nicht konzentrieren? 12 Konzentrationsstörungen, die an sich gar keine Störungen sind, sondern natürliche Antworten des Gehirns

  1. Wir lassen uns von interessanten Dingen ablenken. Attraktive Ideen erregen unsere Aufmerksamkeit.
    Das aber spricht nur für einen an seiner Welt interessierten Menschen. Es ist keine Konzentrationsschwäche.
  2. Wir neigen dazu, aktuell unwichtigen Dingen zu viel Bedeutung beizumessen und uns über triviale Dinge Sorgen zu machen. Das kann zur Gedankenblockade führen.
    Aber: Was unwichtig und was trivial ist, stellt sich oft erst im Rückblick heraus.
  3. Viele Menschen wissen nicht, wie sie mit Fehlern umgehen sollen. Manche haben nicht genug Selbstvertrauen, um sich einer Verantwortung zu stellen. Und so drehen sie sich im Kreis, konzentrieren sich auf ihre Schwächen statt auf ihre Stärken.
    Dahinter steht meistens eine große Sehnsucht, alles richtig zu machen.
  4. Menschen haben heute häufig das Gefühl, keine Zeit für sich zu haben. Und es ist nicht nur ein Gefühl. Tatsächlich sind die Terminkalender vollgestopft. Zeitmanagementmethoden nützen nur bedingt. Und so kommt es, dass sie mehr Aufgaben in einen Tag packen, als der Tag fassen kann.
    Die Unruhe und die Unkonzentriertheit sind natürliche und folgerichtige Reaktionen: mehr Stress, weniger Konzentration.
  5. Die physische Umgebung kann uns ablenken: Geräusche, Licht, Gerüche.
    Dies jedoch ist ein Zeichen für hellwache Sinne. Keine Störung.
  6. Zu Konzentrationsproblemen kann zudem führen:
    Wir machen uns Sorgen, wegen eines möglichen Scheiterns bloßgestellt zu werden.
    Und so verschwenden wir viel wertvolle Zeit darauf, etwaige Fehler zu vermeiden.
    Der richtige Weg ist, sich mit Selbstbewusstsein der Umsetzung unserer Ziele und Aufgaben zu widmen.
    Egal, was andere von uns denken. So steigern wir die Konzentration.
    Weil das Unwesentliche (die Meinung anderer) draußen bleibt.
  7. Manchmal fehlt es uns an Motivation, Begeisterung und Mut, und voll auf etwas einzulassen.
    So suchen wir nach Erklärungen für das, was uns vermeintlich abhält.
    Tatsächlich spricht dies auch für eine gewisse Vorsicht, die vor Fehlern bewahren soll.
  8. Wenn Menschen unter Druck oder Stress stehen, beschäftigen sie sich mehr mit ihren eigenen Problemen, was ihre Fähigkeit beeinträchtigt, klar zu denken und sich auf die anstehende Aufgabe zu konzentrieren.Dies ist ein ökonomisches Prinzip des Gehirns.
    Wenn der Mensch in einer Krise ist, kommt folgende Regel zum Tragen: Not macht erfinderisch.Die Beschäftigung mit der Rettung aus einer schwierigen, komplexen Lage zieht alle Aufmerksamkeit von anderen Themen ab. Wir können uns nicht konzentrieren – Pardon:
    Wir sind hochkonzentriert, aber auf etwas anderes als den normalen Tagesablauf in der Arbeit oder zu Hause.
  9. Wegen des Mangels an Konzentration auf das Wesentliche entstehen Schlafprobleme. Wer sein Schlafpensum nicht bekommt, wird latentes Unwohlbefinden erleben. Dies beeinträchtigt die Konzentrationsfähigkeit und die Möglichkeit, klar zu denken und sich zu konzentrieren. Gehirnjoggingübungen helfen nur bedingt.
    Ein natürlicher Vorgang. Denn: Ein übermüdetes Gehirn kämpft gegen sich selbst. Konzentration ausgeschlossen.
  10. Überforderung ist für viele Menschen einer der Hauptgründe für Konzentrationsprobleme. Sie fühlen sich von der Flut von Pflichten überwältigt. Das kann einem oft fast den Verstand rauben.
    Dahinter steht meistens ein ausgeprägtes Pflichtbewusstsein.
    Alles soll richtig gut werden. Andere sagen dazu auch Perfektionismus.
  11. Viele Menschen leben in der Vergangenheit. Können sich Fehler schwer oder gar nicht verzeihen. Sie konzentrieren sich auf Ereignisse aus der Vergangenheit oder sorgen sich, was in der Zukunft passieren könnte. Konzentration ist aber immer ein Phänomen, das im Jetzt stattfindet. Wer sich im Jetzt auf Gestern oder Morgen konzentriert, ist nicht anwesend. Nicht konzentriert.
    Dem Gehirn kann man auch hier keinen Vorwurf machen.
  12. Der wichtigste Grund für Konzentrationsprobleme ist vom Grundsatz her immer:
    ein übervolles Aufmerksamkeitszentrum. An den Arbeitsplätzen des Gehirns stehen überall wichtige Aufgaben und Gedanken.
    Alle wollen gleichzeitig Beachtung haben. Die Konzentration kommt zum Kollaps. Wie Sie dieses bei 12. beschriebene Grundproblem dauerhaft lösen können, das steht weiter unten im Text. Bleiben Sie also dran. Für die Steigerung Ihrer Konzentration.



Konzentration steigern – gewusst wie

Konzentration steigern – der entscheidende Schritt



ADS / ADHS – die angebliche Konzentrationsschwäche, die eine Überkonzentration ist

Wie können Menschen mit der Diagnose ADS / ADHS ihre Konzentration steigern?

Bei Personen mit der Diagnose ADS bzw. ADHS kommt es zu einer besonderen Wettkampfsituation im Kopf.

Ärzte diagnostizieren eine Beeinträchtigung der Aufmerksamkeit.

Bei näherer Betrachtung ergibt sich folgendes Bild:

Kinder und Jugendliche sind an ihrer Umgebung interessiert. Vieles erscheint so attraktiv, dass sie am liebsten alles gleichzeitig und mit allen Sinnen erfahren, erfassen und in sich aufnehmen würden.

Nun kommt es zu einer Wettkampfsituation im Kopf.

Einerseits der Tatendrang, der Forscherdrang.

Andererseits Erwachsene – Eltern, Erzieher und Lehrer, die Aufmerksamkeit verordnen.

Aber:

Wer hat einem Kind je erklärt, wie sein Gehirn arbeitet?

ADS / ADHS Kinder- und Jugendärzte im Netz

ADS / ADHS Kinder- und Jugendärzte im Netz

Lebenskarriere und ADS / ADHS

Sehen wir uns an, welches Schicksal schon in Kindertagen festgeschrieben wird.

Satz für Satz gehen wir die Beschreibung der Defizite durch.

Hier ein Bildschirmfoto der Seite ICD-CODE.de – wo die Krankheiten stehen.

ICD-Code F90 Hyperkinetische Störungen

Quelle: Bildschirmfoto www.icd-code.de/ ICD-Code F90 Hyperkinetische Störungen

Mangel an Ausdauer bei Beschäftigungen, die kognitiven Einsatz verlangen

Formulieren wir dieses Phänomen positiv um:

Ein Kind, das den Kopf voll hat mit Tausenden dringenden Dingen und Themen, ist eben ein Kind.

Wozu sollten sich Kinder einschränken bei ihren Interessen?

Kinder sind dazu geboren, diese Welt zu erobern und sich in ihr umzusehen, sie sich einzuverleiben, Dinge zum Fliegen und zum Knattern zu bringen, Feuer zu machen, auf Bäume zu klettern, sich zu verstecken und etwas auszuhecken. Der Tag müsste Hundert und mehr Stunden haben. Das alles ist ein Zeichen von Gesundheit, nicht von einer Störung.

Nun stellt eine erwachsene Person fest: „Dieses Kind ist auffällig durch einen Mangel an Ausdauer bei Beschäftigungen, die kognitiven Einsatz verlangen.“

Das Kind wird getestet.

Reizsignale, Erschöpfbarkeit, Wahrnehmungsfehler, Affektlabilität, Hypervigilanz, Hypoaktivität, Reizwahrnehmung, Aufmerksamkeitssteigerung … Dies alles sind Begriffe aus der ADHS-Diagnostik.

Wer bei einem bislang unauffälligen Kind nach solchen Besonderheiten sucht, kann sie finden. Auch bei jedem Erwachsenen.

Es kommt immer darauf an, welches Ergebnis ich erwarte.

Wenn ein Test darauf ausgelegt ist, eine bestimmte psychiatrische Diagnose möglicherweise zu finden, steigt die Wahrscheinlichkeit für ein positives (und für das Kind negatives) Testergebnis.

Und so stellt sich – welche Überraschung – bei immer mehr Kindern und Jugendlichen heraus, dass hier der Verdacht auf eine Verhaltensstörung oder emotionale Störung mit Beginn in der Kindheit und Jugend besteht.

Ab hier machen viele Menschen leider eine Psychiatriekarriere.

Wer aber testet hyperaktiv wirkende Menschen auf ihre Ressourcen?

Nein, ich meine nicht Hochbegabung. Das Hochbegabungsmodell ist ein Konstrukt, das sich nicht pauschal auf alle Menschen anwenden lässt.

Auch die Hochbegabung ist ein überdiagnostiziertes Feld.

Ich meine: Ein Kind mit einem exorbitanten Tatendrang kann sich später als Sportler, Forscher, Entdecker usw. entwickeln.

Die Diagnose ADS / ADHS wird inflationär gestellt. Dies bestätigen mir Personen aus der Pädagogik, die zu mir in die Supervision kommen.

ADS-Diagnosen nach dem Schrotschussverfahren

Es gibt enttäuschte Eltern, die im Zusammenhang mit der Überdiagnostizierung von ADS und ADHS von Kinderkrankmachern sprechen.

Die Konzentration steigern – und das angemessen. Nur darum sollte es bei den Kindern gehen

Ein Kind, das mit der Haltung des Familientherapeiten Jesper Juul (1948 – 2019) betrachtet wird, erhält keine Diagnose, sondern eine Ermutigung.

Hier ist ein Ausschnitt aus einem Interview mit Jesper Juul:

derStandard.at: ADHS ist heute die am häufigsten diagnostizierte Verhaltensstörung bei Kindern und Jugendlichen. Die Betroffenen sind innerlich und äußerlich unruhig, unaufmerksam und können sich schlecht konzentrieren. Glauben Sie wirklich, dass hier etwas aufgebauscht wird?

Jesper Juul: Es gibt die Diagnose zweifellos – und es hat sie vor 100 Jahren gegeben. Heute wird sie aber verwendet, um von einem Konflikt abzulenken: dass nämlich die Eltern oft nicht wissen, wie sie mit ihren Kindern umgehen sollen. ADHS ist in vielen Fällen die Folge professioneller Vernachlässigung. Die Ärzte spielen leider oft mit. Die dänischen Kinderpsychiater haben sogar zugegeben, dass sie 40 bis 45 Prozent der Fälle von kindlichem ADHS falsch diagnostizieren.

Lesen Sie hier das gesamte Interview des Standard mit Jesper Juul

Konzentration steigern – und dabei die Symptomatik von ADHS anders bewerten

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„Kinder wollen wichtig sein!“

Prof. Dr. Gerlad Hüther betont, dass ADHS seiner Ansicht nach keine Krankheit sei, sondern eher die Folge davon, dass sich das kindliche Gehirn nicht günstig entwickeln kann. Schuld daran seien die Rahmenbedingungen unserer Gesellschaft. „Es gab vielleicht noch nie eine Zeit, in der Kinder so wenig zeigen konnten, was sie drauf haben und gemeinsam mit anderen Aufgaben und Probleme lösen konnten.“

Und: Hüther sieht aber auch die Eltern in der Pflicht. Er rät ihnen, mit den Kindern mehr Zeit zu verbringen, um sich gemeinsam mit ihnen um etwas zu kümmern oder etwas zu gestalten. Das geschehe vor allem bei etwas älteren Eltern und auf dem Land. Dort gebe es weniger ADHS-Fälle.

Kinder wissen zudem nicht, wie das Gehirn funktioniert.

Und wie einfach sie mit ihrem Gehirn in eine gute Kooperation kommen können.

Beispiel ist das Modell der Gedankenwohnung.

Es kann die Impulskontrolle und damit auch die Konzentrationssteigerung begünstigen.

Warum das möglich ist?

Weil ein Kind nicht die Befürchtung zu haben braucht, dass ihm einer seiner Pläne für immer verloren geht, wenn er nicht sofort (gleichzeitig mit vielen anderen Aktivitäten) umgesetzt wird.

Wissenschaftlich untersucht Wandering Mind – Gedankenwandern mit und ohne Absicht

National Library of Medicine

National Library of Medicine

Beginnen wir mit wissenschaftlichen Belegen über das, was in der Forschung „Mind-Wandering“, also Gedankenwandern genannt wird.

Unter dem Originaltitel Mind-Wandering With and Without Intention beschreiben in ihrer 2016 erschienenen Arbeit die Wissenschaftler Paul Seli, Evan F Risko, Daniel Smilek und Daniel L Schacter das Phänomen des Geistes bzw. Bewusstseins, in und mit Gedanken umherzuwandern

Quelle: PMID: 27318437 PMCID: PMC5004739 DOI: 10.1016/j.tics.2016.05.010

Die Zusammenfassung in deutscher Übersetzung:

„In den letzten zehn Jahren gab es eine Vielzahl von Forschungsarbeiten, die sich mit dem „Mind-Wandering“ befasst haben. Die meisten dieser Arbeiten haben jedoch die mögliche Bedeutung der Unterscheidung zwischen absichtlichem und unabsichtlichem „Mind-Wandering“ nicht berücksichtigt.

Eine Reihe neuerer Arbeiten hat dann gezeigt, dass in empirischen Untersuchungen berichtetes Gedankenwandern häufig sowohl mit als auch ohne Absicht auftritt und, was noch wichtiger ist, dass intentionales und unintentionales Mind-Wandering voneinander unterscheidbar sind.

Alles deutet darauf hin, dass für mehr Klarheit in der wissenschaftlichen Literatur notwendig ist, einen Großteil der Mind-Wandering-Literatur mit Blick auf die Entfaltung dieser beiden unterschiedlichen kognitiven Erfahrungen zu überdenken.

In dieser Übersichtsarbeit beleuchten wir aktuelle Trends in der Untersuchung der Absichtlichkeit von Mind-Wandering und skizzieren einen neuen theoretischen Rahmen bezüglich der Mechanismen, die dem bewusst gesteuerten und dem unwillkürlichen Mind-Wandering zugrunde liegen.“

Diese Aspekte werden noch in die Beforschung der Konzentration einfließen.

Tagträumerei, Aufmerksamkeit, Zerstreutheit

Mind-wandering (manchmal auch als aufgabenunabhängiges Denken oder, umgangssprachlich, als Autopilot bezeichnet) ist die Erfahrung, dass die Gedanken über einen längeren Zeitraum nicht bei einem einzigen Thema verbleiben, insbesondere wenn Menschen mit einer aufmerksamkeitsfordernden Aufgabe beschäftigt sind.

Altes Auto

Alte ADHS-Behandlungsmodelle liefern alte und neue Probleme

Mind-wandering tritt tendenziell beim Autofahren auf. Dies liegt daran, dass das Autofahren unter optimalen Bedingungen zu einer fast automatischen Aktivität wird, die nur eine minimale Nutzung des aufgabenpositiven Netzwerks erfordert, des Gehirnnetzwerks, das aktiv ist, wenn man mit einer aufmerksamkeitsfordernden Aktivität beschäftigt ist.

In Situationen, in denen die Vigilanz (Wachheit) niedrig ist, erinnern sich Menschen nicht an das, was in der Umgebung passiert, weil sie mit ihren Gedanken beschäftigt sind. Dies ist als Entkopplungshypothese bekannt.

Studien, die ereigniskorrelierte Potentiale (ERPs) verwenden, haben das Ausmaß quantifiziert, in dem das Umherschweifen der Gedanken die kortikale Verarbeitung der äußeren Umgebung reduziert. Wenn die Gedanken keinen Bezug zur aktuellen Aufgabe haben, verarbeitet das Gehirn sowohl aufgabenrelevante als auch nicht verwandte sensorische Informationen weniger detailliert.

Quelle: Wikipedia/Mind-Wandering

Wolken am Meer

Die Gedanken sind unterwegs in alle Richtungen. Wie soll sich der Mensch auf einen einzigen Eindruck konzentrieren?

Wir haben ein Echtzeitproblem. Alles scheint sofort verfügbar. Warum also auf lange Sicht konzentrieren lernen?

Kinder der Generation Z teilen Bilder und Videos in Echtzeit weltweit.

An sich eine Errungenschaft der Technik.

Doch diese schnelle Technik bringt auch einen Trugschluss mit sich.

Wenn die Momentaufnahmen aus meinem Leben und dem Leben meiner Familie in Übersee immer in Echtzeit überall sichtbar sind – warum muss ich mich dann gedulden, um eine Schularbeit zu erledigen?

Man könnte annehmen, dass mit dem rasanten Anstieg der Prozessorleistungen in PCs und in Smartphones auch die biologische Ungeduld gestiegen ist.

Das neurologische Scharren mit den Hufen verhindert die Konzentration.

Weil es Resultate will. Jetzt. Sofort.

Und schon kommt der nächste Reiz, die nächste Story, die Beachtung sucht, Reaktion, Like oder Dislike, virtuelle Interaktion.

Dies alles führt zu einem Anstieg der Stresspegel in den Gehirnen.

Die Gehirne aber sind im wesentlichen ähnlich geblieben wie die unserer Vorfahren.

Der anatomische Aufbau ist gleich.

Die Signalverarbeitungswege und -geschwindigkeiten sind heute so wie vor 100 Jahren.

Auch die Hebb’sche Regel gilt: Zellen, die miteinander feuern, verbinden sich – Zellen, die verbunden sind, feuern miteinander.

Donald O. Hebb

Donald O. Hebb

Dieses Wissen sollte unbedingt in die Köpfe der Kinder und Jugendlichen, der Eltern und Erzieher.

Die meisten Menschen scheinen den Kopf wie eine Blackbox zu erleben.

Impulskontrolle – wichtig, um die Konzentration zu steigern

Es ist gut, spontan zu sein.

Es kann problematisch sein, auf alles spontan zu reagieren.

Eine gesunde Impulskontrolle ist daher für ein gelingendes Leben unverzichtbar.

Was ist eine gesunde Impulskontrolle? Und was haben Impulse mit der Konzentrationsfähigkeit zu tun?

Gesunde Impulskontrolle besagt:

  • So viel Impulskontrolle, dass spontane Villenkäufe und Umarmungen wildfremder Menschen auf der Straße unterbleiben.
  • So wenig Impulskontrolle, dass die eigene Kreativität sich angemessen entfalten kann.

Das Modell des Inneren Teams (Schulz von Thun) beschreibt – ähnlich wie die diversen Ego-State-Konzepte, dass jede Person über viele Facetten und innere Rollenanteile ihrer Persönlichkeit verfügt.

Diese Persönlichkeitsanteile können bei Entscheidungen helfen (auch bei der Konzentration) oder in die totale Blockade gehen.

Etwa dann, wenn Unmögliches verlangt wird, ein Zielkonflikt oder sogar ein Double-Bind entsteht.

Ein umherschweifender Geist (Mind) ist kein Defizit, sondern eine Kompetenz

Das Gehirn hat die Prärie nie ganz verlassen

Wenn Sie unaufmerksam sind, sind sie nicht unaufmerksam.

Paradox?

Nein.

Denn Sie sind immer auf etwas aufmerksam.

Nehmen wir an, Sie befinden sich in einer Prüfungssituation oder in einer Krise.

Warum fällt es gerade in solchen Momenten schwer, sich zu konzentrieren?

Sehen Sie sich an, in welchem Kontext das Gehirn arbeitet, wenn es unter Stress steht.

Es könnte ja um Leben und Tod gehen.

Worauf sollte die Konzentration zielen?

Aus Urzeiten weiß das Gehirn, dass es mitsamt dem Menschen gefressen werden könnte, wenn es seine Aufmerksamkeit nicht ständig überall hat.

Ist da ein Raubtier? Feuer? Ein Unwetter?

Es ist für das Gehirn lebensnotwendig, die Aufmerksamkeit umherstreifen zu lassen.

Ob Ihnen das nun gefällt oder nicht. Finden Sie sich damit ab.

Und machen Sie etwas damit.

Gedanken in Gedanken verbieten

Sich selbst in Gedanken bestimmte Gedanken verbieten – das kann nicht funktionieren

Konzentration steigern – was sind die häufigsten Tipps und Tricks im Internet?

Diese Sammlung von Tipps und Tricks zur Konzentrationssteigerung zeigt, was nicht funktioniert – und warum nicht

Sie kennen das?

Sie wollen sich auf eine Sache konzentrieren, z. B. eine Hausarbeit.

Oder Sie wollen, dass sich Ihr Kind auf seine Hausaufgaben konzentriert.

Und nicht ständig etwas anderes macht.

Aber trotzdem schweifen die Gedanken ständig ab.

Schon erlebt?

Jeder Mensch ist ablenkbar.

Das hat aber nichts mit fehlender Konzentrationsfähigkeit zu tun.

Deshalb sind die folgenden Ratschläge sinnlos. Sie können gar nicht wirken bzw. sie bewirken das Gegenteil:

„Ablenkung ausschalten“

  • Ablenkung ausschalten? Das Gehirn ist kein Apparat

    Ablenkung ausschalten? Das Gehirn ist kein Apparat

    Ablenkung von etwas ist keine Ablenkung, sondern eine Hinlenkung. Etwas anderes erhält Aufmerksamkeit.

  • Deshalb ist Ihre Konzentration nicht gestört. Ihre Aufmerksamkeit ist einfach an einem anderen Ort. Es gibt natürlich keinen Schalter, mit dem Sie Ablenkung ausschalten könnten.
  • Ihr Telefon können Sie stummschalten. Das Radio können Sie ausschalten. Und Sie können die E-Mail-Benachrichtigungen auf Ihrem Smartphone deaktivieren.
  • Das alles sind aber nur Ablenkungen, die mit externen Medien, mit anderen Menschen zu tun haben.

Willensstärke trainieren

Die Sache mit der Willensstärke und der Konzentration ist eines der rührendsten Missverständnisse.

  • Aufmerksamkeit auf eine Nuss

    Konzentration gewinnen hat nichts mit Anstrengung zu tun.

    Keiner kann mit Willenskraft Gedanken vermeiden

  • Es ist keine Frage einer Entscheidung, Sorgen nicht zu haben.
  • Gefühle lassen sich ebenfalls nicht mit dem Willen abschalten.



Konzentration steigern – gewusst wie

Konzentration steigern – der entscheidende Schritt



Gedanken, Termine, Sorgen, Meinungen, Verpflichtungen, Verlockungen. Alles ist immer da. Wohin damit?

Es geht um Gleichzeitigkeit. Gedanken, Termine, Sorgen, Meinungen, Verpflichtungen, Verlockungen usw. sind in unserem Inneren.

Und der arme Mensch versucht, gegen sie anzukämpfen.

Logischerweise erfolglos. Aber dafür gibt es meistens Selbstabwertung.

Konzentration steigern Infografik Versuch

Konzentration steigern –Infografik Versuch



Konzentration steigern – gewusst wie

Konzentration steigern – der entscheidende Schritt



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Meditation kann die Konzentration steigern, aber nicht durch Absicht

Wie funktioniert Meditation?

Die kurze Antwort: Niemand weiß es wirklich.

Die längere Antwort beinhaltet ein Paradoxon. Es ist schwierig, die Vorteile der Meditation zu untersuchen, da sie so subjektiv und persönlich ist.

Aber diejenigen, die meditieren, können leicht sehen, wie sich ihre mentalen Zustände verändert haben – und es gibt messbare und wissenschaftlich untersuchte Veränderungen in der Gehirnfunktion, die diese Erfahrung unterstützen.

Systematische Übersichten über solche Praktiken haben Verbesserungen bei Messungen von Angst, Depression und Schmerzwerten gezeigt. Strukturelle und funktionelle Hirnveränderungen wurden in den Gehirnen von Menschen mit einer langfristigen traditionellen Meditationspraxis und bei Menschen, die ein MBSR-Programm absolviert haben, nachgewiesen.

Quelle:
The benefits of meditation and mindfulness practices during times of crisis such as COVID-19

Pessimismus und Katastrophisieren, wenn die Konzentration nicht gelingt

„Eines ist sicher: Wenn ich mich nicht besser organisiere und wenn ich anfange, mich immer nur auf eine Sache zu konzentrieren, werde ich nie etwas fertig bekommen.“

Menschen mit Konzentrationsproblemen neigen zur Selbstabwertung

Stimmt etwas nicht mit mir, das dies zu einem Problem macht?

Wenn ja, warum habe ich es dann nicht die ganze Zeit?

Ich habe Probleme, mich zu konzentrieren und kann mich in manchen Situationen sehr ablenken, in anderen jedoch nicht.

Manchmal, wenn ich einem interessanten Redner zuhöre oder jemandem, der wirklich klar und auf den Punkt zu sein, bleibe ich an jedem Wort dieser Person hängen.

Bin ich in dieser Hinsicht faul?

Selbstvorwurf der Vergesslichkeit

Ich vergesse immer wieder, Dinge zu tun, die getan werden müssen – und fühle mich dann später schlecht deswegen. Ich scheine in letzter Zeit kein gutes Gedächtnis zu haben und mich nicht konzentrieren zu können.



Konzentration steigern – gewusst wie

Konzentration steigern – der entscheidende Schritt



Ich fühle mich wie ein zerstreuter Professor. Warum?

„Ich kann mich nicht konzentrieren.“

Ich setze mich hin, um an einer Aufgabe zu arbeiten, und ehe ich mich versehe, denke ich darüber nach, was die Kinder machen, oder wie sich mein Mann verhält, oder war da ein Geräusch in der Küche?

Und manchmal ist es nicht einmal so; ich werde einfach so müde und schlafe ein, wenn ich mich zum Schreiben hinsetze.

Kennen Sie solche Situationen?

Sie fühlen sich wie ein zerstreuter Professor?

Viele Menschen mit großen Talenten und mit viel Wissen sind zerstreut, weil ihre Aufmerksamkeit sich vielen Themen gleichzeitig widmet.

In der Ferne ist ein Thema, ähnlich wie ein heraufziehendes Wetter, und Sie konzentrieren sich auf dieses Thema. Alles andere blenden Sie aus.

Damit sind Sie hochkonzentriert. Aber eben nicht auf den Moment im Hier und Jetzt.

Dies wiederum lässt Sie zerstreut wirken.

Themen, Termine, Pflichten

Viele Themen, Termine und Pflichten … hier die Visualisierung einer Telefonliste. Wie soll sich der Mensch hier konzentrieren?



Konzentration steigern – gewusst wie

Konzentration steigern – der entscheidende Schritt



Oder surfe ich einfach zu viele Informationen auf einmal in meinem Kopf?

Es fällt mir schwer, bei einem Gedanken zu bleiben.

Ich versuche, konzentriert zu bleiben, muss aber immer wieder das Thema wechseln.

Manchmal ist zu viel los.

Dann lasse ich mich von dem, was jemand sagt, abgelenken.

Oder ein Geräusch, ein Geruch oder ein inneres Bild holt sich meine Aufmerksamkeit.

Ich kann mich nicht konzentrieren (ein Irrtum)

Ich mache mir eine Notiz oder schreibe es auf, aber manchmal verliere ich das Papier und vergesse es dann, weil ich zu viele andere Dinge im Kopf habe.

Wie kann es dazu kommen?

Der Verstand kann wie ein verrücktes Hotel sein: ein Ort, an dem alle möglichen Besucher kommen und gehen. Es ist nie ruhig dort drinnen, aber wir sind daran gewöhnt.

Die Leute, die gerade zu Besuch sind, sind Gedanken, Emotionen oder Drang, etwas zu tun.

Sie sind wie die Gäste, die für eine Weile bleiben. Manche haben dort auch ein ewiges Bleiberecht.

Diese ständigen Bewohner sind unsere Überzeugungen. Sie leben schon lange Zeit mit uns und in uns – bzw. wir leben mit ihnen.

So nehmen wir sie als selbstverständlich hin. Wir sehen sie nicht, aber sie haben Einfluss.

Es stimmt nicht, dass Sie sich nicht konzentrieren können. Wenn Sie dies sagen, konzentrieren Sie sich auf den Gedanken, sich nicht konzentrieren zu können. Das ist absurd.

Wie kann ich entscheiden, welche Gedanken wichtig sind?

In meinem Kopf sind so viele Gedanken auf einmal, ich habe so viel in meinem Gehirn zu verstauen. Ich bin mir nicht sicher, ob alles davon wichtig ist, aber ich versuche, es mir trotzdem zu merken. Vielleicht wird einiges davon später einmal wichtig.

So viele Gedanken sind nur zufälliges Zeug und scheinen Zeitverschwendung zu sein – aber was ist, wenn sich die Informationen eines Tages als nützlich herausstellen?

Warum kann ich kein Multistasking?

Multitasking oder Mehrfachaufgabenperformanz kann nicht befriedigend funktionieren.

Warum nicht?

Weil die Aufmerksamkeit sich immer nur auf einen Punkt konzentrieren kann. Sobald mehrere Punkte wichtig werden, gibt es keine Konzentration, keinen Fokus mehr.

Deshalb kommt es zu solchen Gedankengängen:

In meinem Kopf sind so viele Gedanken auf einmal, ich habe so viel in meinem Gehirn zu verstauen. Ich bin mir nicht sicher, ob alles davon wichtig ist, aber ich versuche, es mir trotzdem zu merken. Vielleicht wird einiges davon später einmal wichtig.

So viele Gedanken sind nur zufälliges Zeug und scheinen Zeitverschwendung zu sein – aber was ist, wenn sich die Informationen eines Tages als nützlich herausstellen?

Tatsache: Multitasking funktioniert bei Maschinen, aber nicht beim Menschen

Konzentration steigern – gewusst wie



Vielleicht muss ich einen Weg finden, mich zu organisieren?

Hier kommen wir der Sache schon näher.

Es ist nicht mehr weit bis zu der Türe, hinter der die Lösung liegt und die Konzentration beginnt.

So steigern Sie Ihre Konzentration – ganz anders, als Sie denken

Sie haben sich in den letzten Minuten beim Lesen konzentriert und sind nun hier angekommen

Tisch konzentriertes Licht

Was befindet sich aktuell in Ihrer Aufmerksamkeit? Worauf konzentrieren Sie sich – auch unbewusst?

Offensichtlich können Sie sich konzentrieren.

Sie haben bis hierher gelesen. Oder weiter oben den richtigen Button geklickt.

Das spricht dafür, dass Sie in der Lage sind, sich ein Ziel zu setzen und die geeignete Strategie zu dessen Umsetzung zu entwickeln und anzuwenden.

Hier ist ein erstes Bild von der Lösung.

So können Sie, so kann jeder Mensch seine Konzentration steigern.

Zu jeder Zeit.

In jeder Situation.

Sehen Sie sich den Tisch auf dem Bild an.

Er ist bereits belegt.

Nehmen wir an, es liegen wichtige Themen auf der Tischplatte.

Die Tischplatte steht sinnbildlich für Ihre Aufmerksamkeit, für das Zentrum Ihrer Konzentration.

Stellen Sie sich vor, Sie wollten sich auf etwas anderes konzentrieren als auf die wichtigen Themen, die schon auf dem Tisch (in Ihrer Konzentration) liegen.

Bedenken Sie aber: Was dort liegt, hat für Sie eine große Bedeutung.

Im Zentrum Ihrer Aufmerksamkeit könnten sich Gedanken, Ideen, Pläne und unfertige Projekte befinden wie:

  • die Frage, wie Sie sich mit einer Person versöhnen, mit der Sie sich zerstritten haben
  • der nahende Termin der nächsten Steuererklärung
  • die Frage, was Sie Ihrer Frau nächste Woche zum Geburtstag schenken
  • das Hadern mit sich, weil sie vor langer Zeit eine Fehlentscheidung getroffen haben
  • die Unentschiedenheit wegen einer Karriereoption

Und nun stellen Sie sich folgende Herausforderung vor:

Sie verlangen von sich, dass sie alle diese Themen vorübergehend erfolgreich ausblenden.

Ausblenden würde aber für Ihr Unbewusstes heißen: ignorieren!

Jetzt begeben Sie sich auf die Ebene Ihres Bewusstseins:

  • Würden Sie den Geburtstag Ihrer Frau auch nur eine Minute ignorieren?
  • Könnten Sie es schaffen, Ihre Karrierechance für 5 Minuten wie Luft zu behandeln?

Sie sehen, dass mit Verdrängung kaum etwas zu holen ist.

Noch schwieriger wird es für Kinder, denen heute sehr schnell eine psychiatrische Auffälligkeit wie das ADHS-Syndrom attestiert wird.

Wie sollen sich ausgerechnet die von Natur aus ungeduldigen Kinder in Geduld üben und damit ihre Konzentration steigern?

Die wahre Konzentration ist Gegenteil von Konzentrieren

Was machen Sie mit dem, was auf dem Tisch im Zentrum Ihrer Aufmerksamkeit liegt?

Tisch konzentriertes Licht

Was befindet sich aktuell in Ihrer Aufmerksamkeit? Worauf konzentrieren Sie sich – auch unbewusst?

Denken Sie daran.

Es sind wichtige Themen und Werte.

Sie können diese nicht verdrängen oder aus Ihrer Aufmerksamkeit herauswerfen.

Es kommt also zu einem Aufmerksamkeitskonflikt.

Solange Sie versuchen, sich gegen andere Themen aufzulehnen und Ihre aktuelle Aufgabe vorzuziehen, produzieren Sie permanente Loyalitätskonflikte in Ihrem Inneren.

So sind Sie in Ihrem Unterbewusstsein tatsächlich Double Binds ausgesetzt.

Eine Seite sagt: Beachte uns, wir sind die überlieferten Werte und Verpflichtungen. Diese sind wichtiger als alles andere.

Die andere Seite sagt: Alte Werte hin, alte Werte her – jetzt musst du dich auf diese neue Aufgabe konzentrieren.

Dieser Dialog läuft nicht bewusst ab. Das macht die Sache schwierig.

Und auch wieder nicht.

Nein, Sie können wichtige Gedanken nicht einfach aus Ihrem Bewusstsein hinauswerfen

Gabelstapler wirft Kiste ab

Wichtige Gedanken irgendwo abwerfen? Damit werden Sie die Konzentration nicht steigern.

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Eine grundlegende Neuordnung der Gedanken

Gedanken in Räumen – in der Imagination einer Gedankenwohnung

Entscheidend für die Steigerung der Konzentration ist ein zentraler Umstand:

Der Mensch muss davon überzeugt sein können, dass alle anstehenden Belange und Pflichten zur rechten Zeit bedacht und berücksichtigt werden.

Unter dieser Bedingung entsteht die Möglichkeit, aus dem Aufmerksamkeitszentrum vorübergehend alles zu exzentrieren, um sich im gewonnenen mentalen Freiraum zu konzentrieren.

Das liest sich theoretisch?

Es ist einfach in die Praxis umzusetzen.



Keine Konzentration möglich zu viele Gedanken

Keine Konzentration möglich, da zu viele Gedanken auf einmal



Konzentration steigern durch Exzentration und Einordnung der Gedanken

Konzentration steigern durch Exzentration und Einordnung der Gedanken an eigenen Orten im Bewusstsein



Wie Sie das Prinzip der Exzentration zugunsten der Konzentration anwenden

Es gibt eine einfache, lerntherapeutische Geschichte, in der alles zusammengefasst ist.

Sie eignet sich für Erwachsene und für Kinder.

In dieser Geschichte – Gedankenwohnung – steht die exakte Beschreibung zur Steigerung der Konzentration.

Diese Leseprobe von Gedankenwohnung lässt Sie schon im Ansatz erkennen, wie Sie vorgehen müssen, um über Exzentration zur Konzentration zu finden.

Das Entscheidende ist die Sicherheit.

Sie benötigen Sicherheit, ja sogar die Garantie, dass Sie alle Gedanken wiederfinden werden. Alle Gedanken, die Sie aus Gründen der Konzentrationssteigerung vorübergehend an einer anderen Stelle unterbringen wollen.

Das Prinzip und die Geschichte der Gedankenwohnung sind wie ein treuhänderischer Service für Ihr Gehirn.

Alle Gedanken, die Sie vorübergehend auslagern, sind für Sie jederzeit jetzt und später erreichbar.

Johannes FaupelAutor: Johannes Faupel
Systemischer Supervisor, Therapeut und Berater
Fachjournalist
Veröffentlicht: 25. Juli 2021