Gestaltungsspielraum gibt es so gut wie immer

Im Gedankenspiel liegt die Freiheit, etwas im Sinne von „als ob“ auszuprobieren, ohne sich dabei zu etwas zu verpflichten. Wer so tut, als ob er sich etwas gedanklich erlauben kann, hat es sich damit schon erlaubt, und schon ist es ein Teil der eigenen Wirklichkeit.

Gehirn und Körper geht bereitwillig mit bei „als ob“ – versuchen Sie es mal

Wie geht es Ihnen gerade? Gibt es noch Optimierungsmöglichkeiten? Stehen Sie auf und gehen Sie zweimal, dreimal durch Ihr Zimmer: so, als ob Sie es kaum erwarten könnten, endlich in den Festsaal eingelassen zu werden, in dem Ihre Geburtstagsfeier vorbereitet ist und alle schon auf Sie warten. Wiederholen Sie diese „Als-Ob-Vorfreude-Formation“ nach 7 bis 10 Min. noch einmal und dann noch einmal.

Beobachten Sie, wie schnell sich das Blatt wenden kann

Nachdem Sie die „Als-Ob-Vorfreude-Formation“ (also das Auf- und Abgehen in freudiger Erwartung) einige Male durchgeführt haben, fühlen und hören Sie noch einmal in sich hinein. Wie geht es Ihnen dann?

Gestaltungsspielraum auch in festgefahren wirkenden Situationen

Im Buch Gedankenwohnung geht es von der ersten bis zur letzten Seite um die Erhöhung der Wahlmöglichkeiten der Leser. Mit der Idee, für seine Gedanken eine Wohnung einzurichten, in der jeder Gedanke seinen Platz bekommt, umziehen darf und nicht aus dem Weg zu gehen braucht, ist bereits ein Spielraum entstanden: Es entsteht und wächst die Freiheit, auch unter schwierig wirkenden Gedankenbedingungen gelassen zu werden und zu bleiben.



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