Gibt es Spielregeln für Gedanken?

Viele (Gedanken)Bälle sind auf dem Feld, aber nur ein Spieler, der schnell zum ohnmächtigen Zuschauer wird. Der Mensch im begrenzten Raum seiner Aufmerksamkeit, umgeben von zu vielen Gedanken. Leider ist ausgerechnet beim Denken und den Gedanken ist unbekannt, wer mit wem oder sogar gegen wen spielt.

Verbieten Sie einem Gedanken mal das Dasein. Das wird nichts.

Je mehr Sie ihn hinauswerfen wollen, Ihren unerwünschten Gedanken, desto fester wird er sich setzen. Also braucht es einen anderen Weg. Im Buch „Gedankenwohnung“ ist von Einladungen die Rede, mit denen Sie Gedanken dafür gewinnen können, im Zweifelsfall dort Platz zu nehmen, wo sie gerade nicht im Weg sind.

Leseprobe: „Wertstoffraum

Am Ende des Flures habe ich meinen Wertstoffraum. Hier sind die Gedanken an vergangene Ereignisse registriert.Daichbeim SchreibendiesesBuchesaufein demnächst abgeschlossenes halbes Jahrhundert Leben sehen kann, gibt es in meinem Wertstoffraum viele Gedanken an viele Ereignisse.

Früher war ich noch der Meinung, es sollten möglichst nur die schönen, die guten Ereignisse aufgehoben werden. Alle Gedanken an traurige und unerfreuliche Ereignisse hätten draußen bleiben sollen. So dachte ich früher.“