Psychotherapie

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Von Psychotherapie erhoffen sich viele Menschen die gezielte professionelle Behandlung von Störungen mit Mitteln der Psychologie.

Es ist aber längst nicht immer so, dass mit als unangenehm erlebten Zustände wirklich psychisch bedingte körperliche oder seelische Störungen verbunden ist. Einfaches Beispiel ist der Schmerz: Wer in eine Kerzenflamme fasst und einen Schmerz spürt, wird kaum seinen Finger als gestört bezeichnen. Ähnlich kann man es sich in vielen Fällen mit der Psychotherapie vorstellen.

Die Definition nach Hans Strotzka liefert einen Hinweis auf die Pseudoplausibilitäten, die mit dem Begriff Psychotherapie verbunden sind. Strotzka beschreibt Psychotherapie als einen bewussten und geplanten interaktionalen Prozess zur Beeinflussung Verhaltensstörungen und Leidenszuständen, die sowohl ein Patient als auch sein Umfeld und ein  Therapeut für behandlungsbedürftig halten. Wenn sich drei Seiten irren, wird der Irrtum nicht kleiner.

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