Gedanken loswerden? Ein nachvollziehbares und in dieser Form kaum erreichbares Ziel

Wie kann ich negative Gedanken loswerden?

Das Internet ist voll von Fragestellungen wie „Wie kann ich negative Gedanken loswerden?” Die Idee, einen Gedanken loswerden zu können, kann zu einem Problem werden. Wenn Gedanken als etwas Unerwünschtes abgelehnt werden, so drängen sie sich mit aller Wucht auf. Selbstverständlich sind belastende Gedanken auf die Dauer nicht gesundheitsfördernd. Noch weniger gesund ist es, belastende Gedanken zu bekämpfen, sie aus der Welt schaffen zu wollen. In dem Moment, wenn sich die Aufmerksamkeit auf das Loswerden eines Gedanken richtet, steht der Gedanken, den man loswerden will, im Zentrum des gedanklichen Lichts. Was dann häufig folgt, ist die Selbstabwertung dafür, daß man angeblich zu schwach ist, seinen Gedanken loszuwerden. Dies wiederum kann die Ablehnung des Gedankens noch mehr steigern.

Es ist genau umgekehrt als angenommen: Je weniger Kraft und Energie man in die Idee investiert, einen Gedanken loswerden zu müssen, desto näher kommt man dem erwünschten Zustand: Hinter der Idee, Gedanken loszuwerden oder zu löschen, steht in der Regel das Anliegen, anderen Gedanken Raum zu geben: Gedanken, die erwünscht sind. Also nicht „loswerden”, sondern günstiger plazieren. Hierfür gibt es eine bewährte Technik, die im Buch „Gedankenwohnung” beschrieben ist. Hier ein Auszug:

Rumpelkammer für Gedanken einrichten

Ein Auszug aus dem Buch „Gedankenwohnung“:
(…) Hier sind die Gedanken, die ich früher immer abschaffen wollte, aber nicht loswerden konnte. Wie Stechmücken kreisten diese Gedanken früher rund um die Uhr in meinem Aufmerksamkeitszentrum herum und stachen mich ständig, so daß ich meine liebe Mühe hatte, weil es im übertragenen Sinn immer irgendwo lästige Mückenstiche (wiederkehrende Gedanken) gab, die mich juckten und von anderen, erwünschten und notwendigen Gedanken abhielten. Mit diesen Stechmücken meine ich die lästigen, die absurden und beängstigenden Gedanken, die scheinbar aus dem Nichts kamen und mir viel Ärger machten. „Wie kannst du nur so etwas denken!“ dachte ich früher, doch genau damit zementierte ich mir einen solchen Gedanken in Gedanken innerlich fest. Je mehr ich versuchte, unerwünschte Gedanken mit der Kraft anderer Gedanken zu vertreiben, desto mehr fühlten sich die unerwünschten Gedanken bei mir wie zu Hause. (…)

Sie wollten eigentlich Gedanken loswerden, konnten sich aber gegen die Gedanken nicht durchsetzen? Das ist ein natürlicher und gesunder Vorgang. Wer mit seinen Gedanken arbeitet statt gegen sie, gewinnt Lebensqualität. Im Buch „Gedankenwohnung” erhältlich als Druckversion und als E-Book ist ein einfach umsetzbarer Ansatz beschrieben, Gedanken zu ordnen, zu sortieren und gelassen mit ihnen umzugehen.

 

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