Die Gedanken sind frei

Die Gedanken sind frei: Text zuerst

Die Gedanken sind frei – hierzu zitiert Wikipedia den Text in drei Fassungen.

Dies ist die heute verbreitete Fassung des Liedes, das im Jahr 1780 auf Flugblättern veröffentlicht wurde. Doch bevor Sie den Text lesen, stellen Sie sich eine Frage:

Sind die Gedanken wirklich frei? Wie gehe ich mit meinen Gedanken um?

Lesen Sie zur Freiheit der Gedanken – und was das für unseren Alltag bedeuten kann, dazu weiter unten mehr. Aber hier zuerst der Liedtext:

1. Die Gedanken sind frei,
wer kann sie erraten,
sie fliehen vorbei
wie nächtliche Schatten.
Kein Mensch kann sie wissen,
kein Jäger erschießen,
es bleibet dabei:
die Gedanken sind frei.

2. Ich denke, was ich will,
und was mich beglücket,
doch alles in der Still,
und wie es sich schicket.
Mein Wunsch und Begehren
kann niemand verwehren,
es bleibet dabei:
die Gedanken sind frei.

3. Ich liebe den Wein,
mein Mädchen vor allen,
sie tut mir allein
am besten gefallen.
Ich bin nicht alleine
bei meinem Glas Weine,
mein Mädchen dabei:
die Gedanken sind frei.

4. Und sperrt man mich ein
im finsteren Kerker,
das alles sind rein
vergebliche Werke;
denn meine Gedanken
zerreißen die Schranken
und Mauern entzwei:
die Gedanken sind frei.

5. Drum will ich auf immer
den Sorgen entsagen
und will mich auch nimmer
mit Grillen mehr plagen.
Man kann ja im Herzen
stets lachen und scherzen
und denken dabei:
die Gedanken sind frei.

Sind die Gedanken frei – bzw. sind wir von unseren Gedanken frei?

Was kann es für uns bedeuten und verändern, wenn wir uns klar machen: Gedanken können wir nicht mit Willenskraft verändern, „in den Griff kriegen“?

Jeder hat es schon einmal erlebt: Ein Gedanke geht plötzlich nicht mehr aus dem Kopf. Was Sie auch unternehmen: der Gedanke bleibt. Je mehr Sie versuchen, einen Gedanken zu vertreiben, desto hartnäckiger setzt er sich fest. Das ist kein Wunder, denn sobald sich die Aufmerksamkeit auf etwas fokussiert, steht es für das Gehirn im Zentrum. Es wird dabei nicht zwischen gut und schlecht unterschieden. Alles was zählt, ist die Aufmerksamkeit, die Fokussierung. Was hat das nun mit dem alten Lied von den Gedanken zu tun?

Tatsächlich sind die Gedanken frei – was ihr Auftauchen betrifft

Gedanken kommen und gehen, wie es ihnen beliebt. Auf der Straße sehen wir ein Plakat, und das Motiv erinnert uns an jemand. Schon ist ein Gedanke da – und je nachdem, ob es ein erfreulicher oder unerfreulicher Gedanke ist, kann sich die Stimmung ändern. Wir sind also nie sicher davor, daß Gedanken entstehen, und welche es sind. Genauso wenig können wir sicher sein, daß Gedanken wieder gehen, und schon gar nicht auf Knopfdruck.

Wenn wird uns nun allein auf diese bekannte Tatsache verlassen … daß Gedanken von alleine kommen und gehen, dann ist es eher dem Zufall überlassen, was wir wann gerade denken. Wenn sich aber die Menschen mit einem Gedanken auseinandersetzen, der am besten verschwinden sollte, dann nützt das mit dem „Gedanken kommen und gehen“ nichts mehr. Dann braucht es etwas anderes.

Was können wir mit freien Gedanken anstellen?

Wie oben schon beschrieben: einsperren geht nicht, vertreiben oder verjagen auch nicht. Aber etwas anderes geht:

Einladen. Wir können Gedanken einladen. Das verändert alles.

Im Buch „Gedankenwohnung“ ist es genau beschrieben:

  • Gedanken lassen uns in Ruhe, wenn wir sie einladen, einen (gedachten) Raum einzunehmen, bis wir uns ihnen wieder zuwenden können.
  • Gedanken, die „vertrieben“ werden sollen, bleiben hartnäckig und werden größer – aus gutem Grund
  • Gedanken, die sich „sicher fühlen“, vermitteln uns ein Gefühl von Sicherheit.

Verändern Sie den Umgang mit Gedanken … und damit Ihre Denkweise

Lesen Sie das Buch „Gedankenwohnung“ – es zeigt Ihnen auf wenigen Seiten die vielen Seiten der Gedankenveränderung. Verändert werden nicht die Gedanken (denn diese sind ja frei). Verändert wird der Umgang mit den Gedanken. Auch und gerade mit solchen Gedanken, die wir uns nicht wünschen, auf die wir gut verzichten könnten.

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Hier bei Wikipedia finden Sie weitere Textfassungen von „Die Gedanken sind frei“.